Nur ich

Heute habe ich an einer kleinen Umfrage zu Twitter teilgenommen. Dabei ist mir wieder etwas richtig bewußt geworden: aus meinem unmittelbaren Umfeld twittert niemand. Kein Freund, Bekannter, Verwandter oder Kollege. Damit stehe ich genauso alleine da, wie mit meinem Poken, das nebenbei bemerkt nach 5 Monaten immer noch jungfräulich ist. Irgendwie bin ich wohl zu fortschrittlich für meine Umgebung. Obwohl: ein Kollege hat immerhin ein iPhone.
Ich weiß, daß zwei Freunde von mir meine Tweets zumindest sporadisch verfolgen. Sie wollen wissen, was ich gerade mache und ob ich im Lande bin. Das ist doch schon etwas.
Einige Kollegen haben mich schon sehr interessiert befragt, aber zu mehr hat es bisher nicht gereicht.
Aber vielleicht wird das ja noch.

(Die obige Aussage gilt nicht für die neuen Freunde, die ich bisher über Twitter gefunden habe)

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4 Antworten to “Nur ich”

  1. Thomas Says:

    Mir geht es ähnlich, wobei ich dir sagen kann das es ein sonderbares Gefühl ist wenn nach vielen Jahren des alleine bloggens und twitterns plötzlich deine Freunde und Familie in die Geschichte einsteigen und mitlesen. Steigt dann noch der Arbeitgeber und die Kunden ein, dann verliert man ein Stück weit seine Unbekümmertheit was eigentlich bedauerlich ist.

  2. ichhebgleichab Says:

    Deshalb werde ich der Kollegin, die es sich mal von mir zeigen lassen will auch meinen Nick nicht verraten.

  3. Markus Says:

    Hi Muli,

    manchmal vergessen wir, ob der vielen Freude, die wir mit Twitter und den Blogs haben, dass es eine verschwindend geringe Minderheit ist, die Twittert oder Blogs liest. Und von dieser Minderheit, die es dann tut, sind 80% noch passiv, schreiben also eigentlich nie was oder kommentieren in Blogs nie. Da ist es dann schon eher ungewöhnlich (finde ich) wenn Du ein Umfeld hast, welches diese Freuden mit Dir teilt.
    @Thomas Da geb ich Dir völlig recht: Ich habe auch angefangen erste Artikel mit Passwortschutz zu versehen, weil ich eben nicht will, dass manche Leute aus meinem Umfeld alles lesen 😉
    Das ist eben der Spagat, den man dann hinbekommen muss.

    Also weiterhin viel Spaß!
    Markus

  4. scoottery Says:

    In meinem Freundeskreis bin ich ebenfalls die einzige, die twittert und bloggt… viele wissen nicht einmal, dass es sowas gibt, geschweige denn, dass ich DA mitmache. Die, die es wissen fragen mich: Erklär doch mal! Was ist das? Warum machst du das? Was hast du davon? – Die Antworten fallen immer sehr unbefriedigend aus, für beide Seiten. Ich kann es nicht erklären, sie können (oder wollen) es nicht verstehen. Manchmal werde ich gefragt: sag mir doch mal, wo ich dich da finden kann! Aber irgendwie möchte ich das nicht. Ich möchte nicht, dass meine „realen“ Freunde mich im Internet verfolgen, meine tweets lesen – und schon gar nicht meinen blog. Das wäre mir zu sehr Vermischung von Virtuell und Real. Ich genieße es, dass ich mich online offen geben kann – ohne, dass ich dafür auf der nächsten Party komisch angesehen werde. Nun ja, ein wenig komisch gucken sie eh, denn in ihren Augen bin ich der größte Nerd von Welt 😉

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