Blogpost-Quote?

Ich hab gestern Abend in einer Runde von Bloggern erwähnt, daß ich schon seit mindestens einem Monat keinen Blogpost mehr verfaßt habe und vielleicht auch mal wieder sollte. Darauf bekam ich von einem Gesprächspartner zur Antwort, daß er zusehe, mindestens drei Beiträge in der Woche zu posten. Auch wenn sie manchmal nur sehr kurz seien. Ein anderer sagte, er versuche es einmal die Woche, der nächste zweimal die Woche….offensichtlich hatte sich da jeder ein zahlenmäßiges Ziel gesteckt. Und zum Teil werden da auch Posts schon früher verfaßt und erst später veröffentlicht, um die Quote zu erfüllen.
Auf so eine Idee bin ich jetzt noch nie verfallen. Klar, hab ich mir auch schon überlegt, daß mir vielleicht die Leser weglaufen, wenn ich zu lange Pause mache. Andererseits geht es hier um ein privates Blog und ich schreibe nur, wenn ich gerade Lust dazu habe und es auch etwas mitzuteilen gibt. Und manchmal hab ich eben keine Lust, sondern mache lieber etwas anderes. Oder bin gerade nicht in Stimmung für längere Artikel. Denn ganz ehrlich: ein oder zwei Sätze zählen für mich nicht wirklich als Blogpost.
Und mit einer Quote käme ich mir ja vor, wie in der Schule. So mit regelmäßigen Hausaufgaben und Projekten. Nein, Terminvorgaben habe ich auch so schon genug.
Wenn ich mal längere Pausen mache oder dann vielleicht an einem Tag gleich zwei oder drei Posts raushaue, dann müssen die Leser damit leben. „Verkaufstechnisch“ sicherlich ungeschickt, aber darum geht es mir nur am Rande. Und schließlich kann sich auch der Leser die Sache einteilen. Ich selber habe viele Blogs im Reader abonniert und lese dann ja auch nicht jedes mal alle auf einmal.

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6 Antworten to “Blogpost-Quote?”

  1. Wortman Says:

    Ich sehe das ebenso. Da es kein kommerzieller Blog ist, sondern ein privater ist die „Quote“ total uninteressant.
    Sicherlich laufen einem dann Leser weg, andere kommen dafür wieder bzw. dazu. So ist nun mal das Leben…

  2. eM Jay Says:

    Poste einfach täglich eine Zusammenfassung Deiner Tweets (Gibt es Plugins für, die machen das automatisch). Bei roundabout 80TpD sollte da dann täglich mehr stehen, als in so manch ProBlog 🙂

  3. Holger_B76 Says:

    Nun ich denke man sollte sich keinen Stress machen, denn wenn es zur Pflicht ja gar zum Zwang wird ist das Thema meines erachten nach verfehlt.

    Auch Twitter als Grundlage zu nehmen fänd ich persönlich doof denn das eine ist das eine und das andere halt das andere (Web 2.0) Sei es wie es sei… Du könntest ja auch ein Photoblog machen, auch dazu gibt es ja genug Materieal 😀

    Ich habe diesen Beitrag gern gelesen und da er mich gar bewegt hat in zu Kommentieren hat er sein Ziel doch erreicht.

    lg

  4. Daniel Wyss Says:

    Oho… Sprichst Du da mich an im Blogpost? Also.. ich sprach da nicht von einer Quote… Nein! Es war eher so gemeint:

    Ich will heute was posten, das ist aber zeitlos… so schaue ich, wann ich das planen könnte. Denn oft habe ich Phasen, da blogge ich gleich 4-5 Einträge an einem Tag. Und das wäre dann für den RSS Reader eben fast ein Spamming 😉

    Also verteilen – es muss nicht alles sofort sein. Ausser ich erlebe was, was eben die Leute auch sehr zeitnah miterleben sollen. Dann wird sofort gepostet. Sonst schaue ich, dass sich meine Einträge etwas verteilen…

    Alles klar? 😉

    • ichhebgleichab Says:

      Stimmt, auch Du warst gemeint 🙂

      Dann habe ich Dich mit dem später Veröffentlichen falsch verstanden. So wie Du es hier beschreibst, macht es natürlich Sinn.

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