Packstation? Nein danke.

Bestellungen im Internet sind zunächst einmal sehr bequem – wenn da nicht die Sache mit der Paketannahme wäre…
Früher hat das bei mir immer die Rentnerin hier im Haus erledigt. Aber inzwischen ist sie derart schwerhörig, daß der Paketbote meist kein Glück hat. Eine Zeit lang wurden die Sachen in diversen Läden hier in der Gasse abgegeben. Aber dummerweise machen die erst auf, wenn ich schon im Büro bin und haben meist schon zu, wenn ich zurück komme. Da hatte ich so meine Probleme und mußte manchmal extra früher Feierabend machen. Eine Ablieferung beim Postamt in der Stadt war schon geschickter. Dort konnte ich auch mittags mal hin oder ansonsten bis zum Samstag warten. Allerdings auch nur bis 13:00 Uhr, weil das privatisierte Serviceunternehmen schon die Schotten dicht macht.
Da hilft die Packstation. Dachte ich. Hier in der Altstadt gibt es nämlich keine und die nächstgelegene wurde genau zwischen zwei Seehas-Haltestellen plaziert. Also nur geeignet, um im äußersten Notfall ein Päckchen abzuschicken, wenn die Paketbox am Postamt mal wieder voll ist.
Dann habe ich eine neue Packstation entdeckt, relativ nahe an meinem Arbeitsplatz. Die Idee! Bei meiner nächsten Amazon-Bestellung hatte ich zunächst Probleme mit der Einrichtung der Lieferadresse (weil das Programm immer auf die andere Packstation verbessert hat), aber nach einer Mail an den Kundenservice war das bald behoben. Bestellung aufgegeben und zwei Tage später die Mitteilung bekommen, daß mein Päckchen bei der Packstation angekommen ist. Noch am selben Tag abgeholt, alles prima. Zwei Stunden später die Mitteilung, daß das andere Paket an eine Filiale weitergeleitet wurde. Bitte? Und noch dazu an eine, die für mich völlig ab vom Schuß liegt? Kann ja wohl nicht wahr sein! Auf meinen kleinen Wutanfall per Twitter reagierte zwar sofort @DHLPaket, aber auch von dort gab es keine Alternative. Keine Möglichkeit, das Paket noch einmal liefern zu lassen.
Und deshalb darf ich morgen vormittag erst einmal in den Bus steigen und zwischen 9:00 und 12:00 Uhr irgendwo mein Paket abholen.

Advertisements

Schlagwörter: ,

7 Antworten to “Packstation? Nein danke.”

  1. aleksbe Says:

    packstation is subba.
    dummerweis wurd dein paket entweder an ne filiale weitergeleitet weil die packstation voll war oder das paket zu gross für die fächer, so mir auch scho passiert …
    so wars bei mir mit der neuen packstation:
    http://aleksbe.wordpress.com/2009/01/28/online-shopping/

  2. paulinepauline Says:

    Dass beim Eingeben der Lieferadresse die Packstation geändert wird, habe ich noch nie erlebt, und ich lasse seit Jahren sehr oft an Packstationen liefern. Ich glaube, es kommt darauf an, wie der Shop die Packstation eingebunden hat. Im Normalfall trägt man die Packstationsadresse einfach ins normale Adressfeld ein.
    Und wenn eine Packstation mal voll ist, oder das Paket zu groß für eine Packstation ist, können die leider nix anderes machen, als das Paket in die nächste, der Packstation zugeordnete Filiale zu leiten.
    Ich kann die Packstation nur wärmstens empfehlen … auch wenn man hin und wieder ein Paket nicht rauskriegt, weils Fach zu eng ist. 😉

  3. HDValentin Says:

    Ich bin dafür, dass die Filialen ihre Öffnungszeiten denen der arbeitenden Bevölkerung anpassen. Mittagspause der Postfiliale zwischen 12 und 14 sollten sie verlegen auf 14, oder 15 Uhr. Längere Öffnungszeiten wären toll, aber das kostet ja alles Geld…

    Ein Packstation dauerhaft zu nutzen kommt für mich im Moment nicht in Frage. Ich schätze den persönlichen Kontakt am Schalter. Außerdem kann ich postalisches gleich mit erledigen. Und so dringend, dass ich ich außerhhalb der Öffnungszeiten ein Päckchen abholen muss habe ich es auch nicht.

  4. Peter Says:

    Das mit dem Umleiten ist mir auch schon mehrfach passiert. Einmal war es ein Fernsehgerät. Ok, das war klar. Das passt nirgends rein und ist in der Nachbarfiliale gelandet. Das Problem damals, ich hatte bei Amazon noch eine Packstationadresse gespeichert, die für mich nicht mehr günstig war. Auch ich durfte also einen extra Ausflug zum Abholen machen. Ein andermal lese ich hocherfreut die SMS, mach mich auf zur Packstation, nur um festzustellen, dass ich nicht richtig gelesen habe. Das Paket wurde umgeleitet. Zu einer Packstation direkt neben dem Büro. Den Weg hätte ich mir sparen können, hätte ich richtig hingeschaut.
    Meistens klappt es aber ganz gut.
    Auf den persönlichen Kontakt in Postfilialen verzichte ich eigentlich gerne, Schlangestehen gehört nicht zu meinen Hobbys.

  5. Päckchen versenden. Aber wie? « Twitter-Splitter Says:

    […] Twitter-Splitter « Packstation? Nein danke. […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: