Am Morgen

Nachdem es letzte Woche mit dem Bürgerbüro nicht so recht geklappt hatte, hab ich mich heute morgen nochmal dorthin auf den Weg gemacht. Unterwegs konnte ich dann grad noch ein Päckchen in einem Hermes-Paket-Shop auf dem Weg abgeben.
Im Bürgerbüro ging es dann ganz zügig. Ich musste nur fünf Minuten warten und die freundliche Mitarbeiterin hat mir ausnahmsweise die Lebensbescheinigung für meine Nachbarin ausgestellt, obwohl ich dafür eigentlich hätte ihren Personalausweis mitbringen müssen. Auf die Idee war ich natürlich nicht gekommen, weil: was sollte der beweisen? Wie auch immer, mein Antrag auf einen neuen Personalausweis ging ebenfalls ganz fix. Allerdings musste ich meine Unterschrift wiederholen, weil ich natürlich oben und unten über der Linie war. Wie immer. Egal wir groß das Feld ist. Deshalb unterschreibe ich auf Plastikkarten immer mit Folienschreiber 😉
Und ich wurde gefragt, ob ich meinen Fingerabdruck auf dem Ausweis haben will. Auf meine Frage, welche Vorteile mir das denn bringt, fiel der Sachbearbeiterin nichts ein. Na ja, wer weiß, vielleicht gibt es ja bald etwas, wo man sich mit Fingerabdruck identifizieren kann oder muss. Und vor ein paar Wochen hätte ich es vielleicht auch gemacht. Schon allein um zu gucken, wie das technisch funktioniert. Das elektronische Print-Abnehm-Dings hatte ich nämlich schon erspäht. Aber dann fielen mir Prism und Tempora ein und die Entscheidung war einfach.

Auf dem Rückweg war ich ich schnell bei meiner Bank und hab Kontoauszüge geholt. Danach noch einen Abstecher zur Post, um ein zweites Päckchen abzuliefern. Am Ende noch zur Sparkasse, um für meine Nachbarin neue Überweisungsträger zu holen. Das mit den Überweisungsträgern ist so eine Sache: ich stand neulich schon mal in der Sparkasse, um neutrale Vordrucke zu holen. Dort erklärte man mir, das es die nicht mehr gäbe, sondern nur noch welche mit eingedruckter Kontonummer und nur an den Kontoinhaber. Fand ich blöd, weil ich natürlich die Nummer nicht auswendig wusste. Aber diesmal war ich vorbereitet. Hah! Und dann die Überraschung: „Wir schicken sie ihnen per Post zu, Frau U.“ Öh…Post? Nicht mal mitnehmen? Und seit wann sehe ich aus wie 90??? 😀

Alles in Allem hab ich für die Aktion heute morgen tatsächlich nur eine Stunde gebraucht. Ich war echt überrascht, wie viel man in der Zeit erledigen kann, wenn es halbwegs läuft.
Und ich habe es auch genossen, um diese Uhrzeit schon in der Stadt herumzulaufen. Es ist noch ziemlich ruhig, die Luft riecht angenehm und es noch nicht so heiß (was zugegeben im Moment weniger das Problem ist). Immer wieder nehme ich mir vor, auch mal am Wochenende oder an einem Urlaubstag früh aufzustehen (also was für mich früh ist ;-)) und dann frühstücken zu gehen und den Tag ganz lässig angehen zu lassen. Aber irgendwie klappt das nie, meine Faulheit hat bisher stets gesiegt. Doch irgendwann….irgendwann!!!

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2 Antworten to “Am Morgen”

  1. Torsten Maue (@tmmd) Says:

    Nächsten Monat wird das klappen, kannste glauben. 😉

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