Archive for the ‘Ich und Technik’ Category

Fotoautomat

16. Juni 2012

Ich brauche für eine Ermäßigungskarte ein Paßfoto. Das muß ja nicht biometrisch und tralala sein, also dachte ich mir, ein Automatenfoto tut es auch.
Ich bin zu dem Automaten marschiert und hab mich vor die Glasscheibe gesetzt. Der Hocker natürlich zu niedrig, also habe ich ihn erst einmal ordentlich gedreht. Selbstredend in die falsche Richtung, also noch einmal die doppelte Anzahl Drehungen in die andere Richtung.
Dann wollte ich mein Geld einwerfen….der Automat nimmt natürlich nur passend. Deshalb bin ich erst noch einmal in den Drogeriemarkt nebenan und habe ein paar Pflaster für die demnächst durch schwitzige Füße in Sandalen zu erwartenden Blasen an den Füßen gekauft. Mit dem passenden Geld wieder zurück und der Automat war tatsächlich noch frei.
Geld eingeworfen….und der Automat zeigt erst einmal ganz gemütlich 5 Minuten lang seine Anweisungen für ein biometrisches Paßfoto: Augen in Höhe der Markierung, keine Brille, keine Kopfbedeckung, Haare in der Begrenzung, nur alleine auf das Foto…. Brauch ich doch alles gar nicht. Hmmmmpf.
Dann endlich geht es los. Sind sie fertig? Kann es losgehen?…. Keine Ahnung, zu welchem Zeitpunkt das Ding geknipst hat, zu hören war leider nichts. Das Foto war jedenfalls nicht so dolle, irgendwie sah ich schief auf. Also Wiederholung.
Der zweite Versuch war schon besser. Aber ich hatte vorher nicht auf den Pony geachtet. Zu verstrubbelt.
Dritter Versuch: ich sehe aus, wie auf Droge.
Vierter Versuch: ich sehe aus, wie betrunken.
Fünfter Versuch: irgendwie auch nicht.
Sechster Versuch: dicke Augenringe.
Siebter Versuch: ich weiß nicht so recht
Achter Versuch: ich habe die Augen zu.
Neunter Versuch: ich sehe schräg nach oben.
Zehnter Versuch: der Automat hat die Schnauze voll und druckt das Foto einfach aus.
Jetzt hab ich 4 Fotos mit Augenlidern auf Halbmast. Betrachte wohl die Augenringe darunter.

Probleme überall

8. Juni 2012

Einige von Euch fragen sich vielleicht, was ich so oft in Hannover mache: ich kümmere mich um meine schwerkranke Schwester. Es fing vor 2 Jahren an und wurde zeitweise so schlimm, daß ich für ein paar Monate sogar die gesetzliche Betreuung übernehmen mußte. Das ist Gottseidank vorbei, aber ich regele weiterhin alle Angelegenheiten und das ist leider nicht wenig.
Nach langen Krankenhausaufenthalten war sie zuletzt ein gutes Jahr in einem Pflegeheim. Jetzt haben wir den Schritt gewagt und ich habe sie Ende Mai nach fast genau zwei Jahren wieder in ihre Wohnung zurückgeholt. Dabei mußte ich unglaublich viel bedenken und organisieren, angefangen vom Pflegebett und allen möglichen Hilfsmitteln über die Suche nach neuen Therapeuten bis hin zur Sicherstellung der täglichen Pflege.
Sie lediglich einem ambulanten Pflegedienst zu überlassen, war mir angesichts ihrer immer noch sehr großen Hilflosigkeit zu riskant. Deshalb habe ich mir über eine Agentur einen polnischen Pflegedienst vermitteln lassen. Die Frauen kommen dann in der Regel für 3 Monate nach Deutschland und reisen dann für 1 Monat wieder aus (manche arbeiten aber auch 2 und 2). Meist sind es keine gelernten Pflegekräfte, aber sie kümmern sich um den Haushalt und leisten Hilfe beim Waschen, Aufstehen, Anziehen, Essen etc.
Meine Schwester ist völlig klar im Kopf und kann grundsätzlich selber sagen, was sie möchte oder was zu tun ist. Aber durch die Krankheit hat auch ihre Aussprache stark gelitten. Sie ist vor allem für Fremde nach wie vor nur ganz schlecht zu verstehen. Deshalb hatte ich ausdrücklich um eine Frau mit möglichst guten Deutschkenntnissen gebeten.
Zuerst kam Danuta. Eine sehr nette Frau, aber ihr Deutsch war so miserabel, daß sie nicht einmal mich verstanden hat. Wie sollte ich sie da einarbeiten? Und die Verständigung mit meiner Schwester hat natürlich überhaupt nicht geklappt. Dann stellte sich am zweiten Tag auch noch heraus, daß sie eine kaputte Schulter hat. Damit einen Menschen zweimal am Tag aus dem Bett in den Rollstuhl heben und wieder zurück? Dazu abends nochmal umsetzen für den Besuch im Bad? Ein ziemlicher Fehlgriff.
Eine Woche später kam Anna. Ihr Deutsch ist schon deutlich besser und sie kann sich mit meiner Schwester ganz gut verständigen. Die zwei haben sich auf ein System geeinigt, das ganz gut funktioniert. Ich denke, sie werden auch ohne mich klarkommen.

Womit beide Pflegerinnen aber das größte Problem hatten: den Umgang mit der elektrischen Pumpe für die Sondennahrung. Danuta hatte nach einer Woche immer noch nicht richtig kapiert, wo der Unterschied zwischen On/Off und Start/Stop liegt. Und wozu der Knopf ‚Fill‘ da ist, sowieso nicht. Sie hatte auch Angst vor dem Gerät. Anna hat sich ebenfalls sehr schwer damit getan, ihre Berührungsängste aber langsam abgelegt.
Dann ist da allerdings noch die Sache mit dem neu hinzugekommenen Dreiwegehahn für die zusätzliche Gabe von Wasser. Oh jeh. Aber nachdem ich schon im Krankenhaus gelegentlich einer Schwester zeigen mußte, wie man die Dinger richtig hindreht, wundert mich das nicht.
Was mich aber wundert: wieso haben viele Frauen so gar keine Affinität zu solchen Dingen. Ist das wirklich angeboren oder (was ich eher vermute) wurde es versäumt ihnen bestimmte Grundstrukturen beizubringen?

Und beide Damen können für meine Begriffe überhaupt nicht kochen. Ich weiß nicht, ob es in Polen üblich ist, Kartoffeln und Gemüse ohne alles, sprich ohne Sauce, ja nicht einmal ein bißchen Butter auf den Tisch zu bringen. Auch der Reis wurde mir ganz pur serviert. Ansonsten alles paniert, was irgendwie geht und auch dort keine Sauce und Gewürze.
So gesehen hat meine Schwester noch Glück, daß sie fast nur Sondennahrung bekommt und mittag etwas Babybrei 😉

Nachher werde ich dann nach drei Wochen endlich wieder nach Hause fahren und hoffen, daß alles auch ohne mich klappt. In zwei Wochen komme ich wieder und sehe nach dem Rechten.
Anna bleibt leider nur bis zum 21.07., dann muß ich die nächste in Empfang nehmen. Aber vielleicht stellen wir doch auf ambulante Pflege um. Mal sehen.

Stromausfall

17. April 2011

Heute Nachmittag gab es in der Altstadt von Konstanz einen Stromausfall von etwa einer Stunde. Zuerst dachte ich: macht ja nichts. Es ist noch hell, also brauche ich kein Licht. Kühlschrank und Heißwasser-Boiler halten eine Weile auch ohne durch. Und mein Laptop hat einen voll aufgeladenen Akku, das geht also ein paar Stunden…..Tja, nur daß es ohne Strom auch kein Wlan gibt. Und ohne Wlan kein Internet. Mein iPhone hat hier kaum Empfang, war also auch nicht zu gebrauchen.
Da fing ich an zu überlegen, was eigentlich alles so bei uns mit Strom funktioniert und wie abhängig wir inzwischen davon sind. Nicht nur die Unterhaltungselektronik, sondern auch die Kommunikation, Licht, Kühlschrank, ggf. Warmwasser, Heizung etc. Dazu medizinische Geräte, sämtliche Computer, die inzwischen alle möglichen Vorgänge steuern.
Was wäre, wenn wir auf einmal aus irgendeinem Grund keinen Strom mehr hätten? Schon eine Rationierung wäre für den Einzelnen u.U. fatal. Erschreckende Vorstellung.

Nicht nur Service-Wüste

22. November 2010

Im Januar hatte ich mir auf Empfehlung von @sauerstoff bei Saturn in Frankfurt den faltbaren Kopfhörer AKG K 450 gekauft, seinerzeit für 119,90 €. Seitdem hab ich das Ding kaum von den Ohren gekriegt (und sei es nur als Schutz vor Wind und Kälte ;-)). Vor ein paar Tagen dann hab ich leider nur noch auf einer Seite etwas gehört: Wackelkontakt irgendwo im Kabel. Wer mich kennt, den wundert das sicher nicht. Ich bleibe immer irgendwo hängen, da war das eigentlich nur eine Frage der Zeit. Trotzdem stellte sich natürlich die Frage nach einer Garantieleistung. Von jemandem, der sich mit so etwas auskennt, bekam ich die Antwort, daß für das Kabel wohl nur 6 Monate Garantie sind. Und das auch nur, wenn ich einen Kabelbruch von Anfang an nachweisen kann. Mist.
Glücklicherweise ist das Kabel nicht fest mit dem Kopfhörer verbunden, also sollte sich doch ein Ersatz besorgen lassen. Ich bin schnell fündig geworden bei thomann.de, Ersatz für nur 6,- €, ohne Versandkosten, aber Mindestbestellwert 25,- €. Deshalb bin ich bei nächster Gelegenheit zu Saturn in Hannover und habe nach einem Ersatzkabel gefragt. Der Berater wußte sofort Bescheid, daß er das nur bei einem einzigen Lieferant bekommt und daß dieser 8,- € Versandkosten berechnet. Den Preis des Kabels selbst konnte er leider nicht sofort feststellen. Wir sind so verblieben, daß er den noch erfragt und mich informiert, falls es mehr als 10,- € sind. Außerdem wollte er gucken, ob er dort nicht noch mehr bestellen kann, damit ich Versandkosten sparen kann. Das fand ich schon super.
Zwei Tage später rief er mich an, daß der Lieferant gefragt hätte, ob es nicht vielleicht ein Garantiefall sei. Ich sagte ihm, daß ich dem Kopfhörer erst im Januar gekauft hätte und ob ich ihm den Kaufbeleg einscannen und mailen könnte. Das war für ihn kein Problem. Am nächsten Tag bekam ich eine Mail von ihm, daß das Ersatzkabel vom Lieferanten abgeschickt worden sei.
Und tatsächlich: zwei Tage später hatte ich sogar zwei Ersatzkabel in der Post!
Danke an Saturn Hannover und an rw soundsystem 🙂

App für TV-Movie

28. März 2010

Wie Ihr wißt, bin ich nicht mehr so der große Fernsehgucker. Deshalb habe ich vor einiger Zeit meine TV-Zeitschrift abbestellt. Dann habe ich entdeckt: auch dafür gibt es eine App. TV-Movie, die ich bisher abonniert hatte, hat eine herausgebracht. Und die App ist, wie ich finde, wirklich gut gelungen. Das Hauptmenü zeigt eine Übersicht der Filme an (wahlweise nach Uhrzeit, nach Kanal oder nach Genre), wobei die Sender auf ganz einfache Art selber zusammengestellt werden können. Durch Antippen der Sendung oder des Films wird eine kurze Zusammenfassung angezeigt.

Für mich völlig ausreichend.
Es gibt eine Suchfunktion und man kann auch eine Favoritenliste anlegen. Die App lädt 7 Tage Programm im Voraus.
Kosten: 0,79€, download – http://bit.ly/WIrb0
Wer noch mehr möchte, zahlt auch mehr. Das habe ich dann allerdings nicht mehr getestet, weil ich hier schlicht kein weiteres Interesse habe.
Was mich gestört hat: um die App zu nutzen, mußte ich mich bei equinux registrieren. Hat aber nicht wehgetan.

Cardreader

21. Februar 2010

Eine praktische, einfach zu bedienende App, die mich gleich überzeugt hat. Zweck des Programms ist das Einlesen und Abspeichern von Visitenkarten.
Meine Karte sah so aus:

Ziemlich buntes Durcheinander an Angaben. Ich habe die Karte „eingescannt“, also mit dem Programm fotografiert und schon nach nur ein paar Sekunden das Ergebnis:

Die roten Stellen zeigen an, wo er unsicher war. Ggf. korrigieren (war hier nicht nötig) und damit das Ergebnis:

Visitenkartensammlung adé.

Mehr Power für´s iPhone

14. Februar 2010

Anfang Dezember habe ich mir das Gum Plus Power Pack von Just Mobile zugelegt und bin restlos begeistert.
Der Akku ist relativ klein (7,8×5,8x2cm), wiegt 134g und hat dazu ein wirklich ansprechendes Design. Mit dabei ein kurzes USB-Kabel zum Anschluß an den Strom-Adapter und ein kurzes Ladekabel. Das ganze verpackt in einem kleinen Stoffbeutelchen.

Damit kann ich das iPhone bis zu 4mal wieder aufladen. Das genügt auch für den längsten Tag. Ich hab das Power Pack meist in der Handtasche und benutze ein normales langes Ladekabel, während ich weiter mit dem iPhone hantiere. Der „Strom aus der Handtasche“ hat mir schon einige verwunderte Blicke eingebracht 😉
Gestern habe ich zufällig gesehen, daß es das Power Pack jetzt auch im Gravis Online-Shop gibt. Mit 69,99 € kein kleiner Preis, aber für mich persönlich eine gute Investition.

Buzz

11. Februar 2010

Es sah erst nach einem netten neuen Spielzeug aus           
Bis ich entdeckt habe, daß serienmäßig alle meine Chat-Kontakte für jeden Nutzer von Google-Mail sichtbar wurden. Das läßt sich zwar abstellen und stellt für mich persönlich auch kein Problem dar, aber das ist sicher nicht bei allen so. Und vor allem stört mich die grundsätzliche Einstellung dahinter. Ich muß entscheiden können, was ich freigebe und nicht, was ich nicht jedem auf die Nase binden will.
Buzz hat einige nette Elemente, wie zum Beispiel die direkte Kommentarfunktion. Daraus können sich schöne Dialoge entwickeln oder richtige Diskussionen, sofern sich mehrere Leute beteiligen. Das hat mit richtig gut gefallen.
Seltsam finde ich dagegen diesen „gefällt-mir-Button“, der wohl von Facebook abgeguckt wurde und deren Sinn sich mir nicht so recht erschließt.
Ziemlich schwierig ist das Finden von neuen Posts. Ich bekomme zwar angezeigt, daß was passiert ist – aber was und wo? Es kann ein neuer Post sein oder auch ein Kommentar zu einem meiner Posts von vor zwei Stunden. Der entsprechende Buzz rutscht zwar in der Zeitlinie wieder nach oben, aber ich muß erst einmal suchen, da keine optische Markierung erfolgt.
Buzz kann ich mit einigen anderen Webseiten (wie Twitter, Picasa oder Google-Reader) verknüpfen und damit füttern. Das bläht aber mein Konto ziemlich schnell auf, vor allem, wenn ich den Reader hinzunehme. In dem Fall werden alle Blogartikel, die ich abonniert habe, bei Buzz in voller Länge veröffentlich. Das ist dann doch des Guten zuviel und ich habe es gleich wieder entfernt.
Interessant dagegen die mobile Variante, bei der ich zwar keine Links und Fotos hinzufügen kann (zumindest habe ich da nichts gefunden), aber ich kann meinen Standort mit angeben. Das gefällt natürlich auch wieder nicht jedem, läßt sich aber steuern. In dem Zusammenhang wieder erstaunlich, daß ich ähnlich wie bei einigen Twitter-Clients, auch Leute in meiner Umgebung orten kann, die Buzz benutzen. Und das auch, wenn ich ihnen nicht folge.
Als sehr störend habe ich empfunden, daß bei jeder Aktivität eine Mail ankommt. Mein iPhone hat den ganzen Tag gebrummt. Das läßt sich wohl in Buzz direkt nicht abstellen, aber über Google-Mail wegfiltern. Dazu muß man sich aber schon vorher etwas mit dem Mail-Programm beschäftigt haben. Ich bin sicher, einem Anfänger gelingt das ohne Anleitung nicht.
Ich habe Buzz inzwischen wieder deaktiviert, weil ich für mich persönlich keinen Nutzen erkennen kann. Mit den mir bekannten Google-Kontakten tausche ich schon in anderer Art und Weise Informationen aus. Und zum Knüpfen neuer Kontakte erscheint mir das Medium bisher nicht so geeignet. Dazu ist der Strom zu ungeordnet und vor allem zu mächtig. Davon abgesehen, habe ich daran derzeit kein Interesse. Ich werde sicher aus Neugier noch ab und zu einen Blick hineinwerfen. Ansonsten sagt mir bitte Bescheid, wenn sich was Interessantes tut.

Es geht schon wieder los

9. November 2009

Jetzt habe ich es erfreulicherweise auf Anhieb geschafft, neue Screenshots von den Follower-Listen zu machen. Ich habe die Aufnahmen unfallfrei in das mir völlig neue iPhoto hineinbekommen und schon im zweiten Anlauf an der richtigen Stelle ein entsprechendes Album angelegt. Dann mußte ich gucken, wie ich die Bilder beschrifte, also zumindest einmal durchnummeriere. Das geht etwas umständlich wie ich finde, aber Mac ist anscheinend entgegen meiner hochgesteckten Erwartungen an einigen Stellen doch umständlicher als Windows. Vor allem, was das Organisieren und Benennen von Dateien angeht. Sei es drum.
Ich habe alle Screenshots schön durchnummeriert, um die richtige zeitliche Reihenfolge gleich erkennen zu können. Dann frohgemut an das Einfügen in den nächsten WordPress-Artikel gemacht… ich hab die Fotos gefunden (wenn auch wieder blöd eingebunden im Menü, aber sei es drum)… und was soll ich sagen: keine Bildunterschriften zu erkennen, nur Zeilen-Nummerierungen. Wie soll ich da jetzt wieder das richtige Foto herausfinden, zumal auf den ersten Blick alle gleich aussehen und ich die zeitliche Reihenfolge nicht kenne.
Das sind die Dinge, die ich immer nicht verstehe und bei denen ich dann die Krise bekomme.

Dumm gelaufen

9. November 2009

Ich wollte schon länger an meiner (und Eurer) Follower-Geschichte weiterschreiben. Aber dann hat mich die Herbstmüdigkeit gepackt, die mich jedes Jahr viel heftiger erwischt, als die berühmte Frühjahrsmüdigkeit.
Tja und dann kam die Geschichte mit meinem Laptop. Ich stehe seit je her mit Foto-Verwaltungsprogrammen auf Kriegsfuß. Und mit dem von Vista (wie eigentlich generell mit Vista) kam ich nur schwer zurecht. Deshalb bin ich auf Anraten einiger Mit-Twitterer auf Picasa umgestiegen. Wie fast nicht anders zu erwarten, habe ich bei der Umorganisiererei jede Menge Fotos verloren, aber das war mir in dem Moment nicht so wichtig. Besonders angetan hat es mir nach wie vor die Sache mit den Web-Alben. Die neuen Fotos kommen jetzt gleich dort hinein und auch das Laden vom iPhone in einem einzigen Rutsch (statt mit einzelnen Mails) klappt dank der richtigen App ganz hervorragend.
Und dann fing das Elend an. Mir ist ein vergessener USB-Stick in die Finger geraten, auf dem fast alle verlorenen Fotos noch gespeichert waren. Also habe ich wieder angefangen zu organisieren, aber dann die Aktualisierung und Ergänzung der Web-Alben nicht hinbekommen. Und weil mich die Geschichte mit dieser Foto-Organisiererei schon immer genervt hat, habe ich so einen richtigen Wutanfall bekommen. Ich neige ein bißchen zum Jähzorn und habe mehrmals auf die Tastatur gehauen und das Laptop zweimal auf den Tisch geknallt. Tja, die Festplatte ist Schrott und einige Fotos endgültig verloren. Es sind natürlich genau die, die ich unbedingt zum Web-Album hochladen wollte, damit sie dort gesichert werden.

Was das mit der Follower-Geschichte zu tun hat? Ich hatte seinerzeit, als mir die Idee mit der Geschichte kam, Screenshots von meiner Followerliste gemacht. Auf die Weise mußte ich zum einen nicht immer ewig in Twitter blättern und zum anderen habe ich jedesmal ein Foto dem Artikel vorangestellt und so die vorgegebene Reihenfolge in der Geschichte dargestellt. Diese Screenshots müßten noch auf dem USB-Stick sein. Ich glaube mal, die da:

Bildschirmfoto 2009-11-09 um 14.44.32Ich hatte die Bilder mit FS-Capture gemacht und in meinem Unverstand in dem vorgegebenen Format abgespeichert. Das konnte auch schon Picasa nicht lesen, deshalb liegen sie nicht im Web-Album mit den übrigen Twitter-Fotos. Nun habe ich seit zwei Tagen ein Macbook, das kann das Format offensichtlich auch nicht lesen. Ich muß mir jetzt überlegen, ob ich die Follower-Geschichte ohne Fotos weiterschreibe, aber eigentlich möchte ich das nicht. Also neue Screenshots machen und schön ablegen. Nun ja, Ihr erkennt das Problem. Wer mich die letzten zwei Tage verfolgt hat weiß, daß ich mit dem neuen Laptop noch ganz erhebliche Schwierigkeiten habe. Und daß ich den oben eingefügten Screenshot geschafft und auch im Mac wiedergefunden habe, überrascht mich selber.
Ich werde mich also erst noch ein bißchen mit der neuen Technik hier vertraut machen – und mit der Foto-Organisation – bevor es mit der Follower-Geschichte weitergeht.