Archive for the ‘Social Media’ Category

Ungeplante Auszeit

3. November 2013

Warum die Twitter-Pause? Weil es mich ziemlich gewickelt hat:

Im September hatte ich gesundheitliche Probleme. Mein Bauch wurde dicker und ich konnte nicht mehr richtig essen. Was mit Magen/Darm dachte ich. Mein Hausarzt auch und schickte mich zur Darmspielung. Der Gastroenterologe machte erst einmal eine Ultraschalluntersuchung, stellte Bauchwasser fest und schickte mich in die Frauenklinik. Dort stellte man nach einigen Untersuchung bei mir einen bösartigen Tumor am Eierstock fest. Das Bauchwasser wurde verursacht durch Metastasen, die das Bauchfell reizen. Bei dem Wort „Metastasen“ wurde mir erst einmal ganz anders. Vor allem nach ich mir ergoogelt hatte, dass Patienten mit Bauchwasser aufgrund von Metastasen meistens nur noch ein paar Monate zu leben haben. Ich habe mir noch nie im Leben so gewünscht, etwas nicht gelesen zu haben!!!
Inzwischen weiß ich aber, dass das noch kein Todesurteil ist, solange sie auf den Bauchraum beschränkt bleiben. Das scheint bei mir der Fall zu sein.

Normalerweise wird in solchen Fällen zuerst operiert und danach folgen sechs Chemo-Behandlungen. Ich habe mich jedoch enschieden, an einer Studie teilzunehmen. In dem Fall gibt man zuerst dreimal Chemo, um den Tumor schon einmal zum Schrumpfen zu bringen und die Metastasen zu bekämpfen. Dann wird die OP gemacht und noch dreimal Chemo. Zusätzlich gibt es wöchentlich das Studienmedikament, das die Blutzufuhr zu den Tumorzellen stören soll.
Vorweg wird in solchen Fällen noch eine Bauchspieglung gemacht, um den Befund zu sichern und Proben zu nehmen. Damit fingen dann die Probleme an.
In der Zwischenzeit hatte ich soviel Bauchwasser, dass ich aussah wie im sieben Monat. Ich konnte mich fast nicht mehr rühren und hatte Magenschmerzen. Obwohl ich kaum noch was gegessen hatte, zeigte die Waage inzwischen mehr an. Während der Spiegelung wurde mir zwei Liter Bauchwasser von geschätzten fünf abgelassen. Dank Drainage ging später noch mehr weg. Gottseidank. Allerdings kam danach mein Darm nicht merh in die Gänge. Sie haben alles versucht, aber ich hatte nur noch Schmerzen, wurde immmer aufgeblähter und stand kurz vor einem kompletten Verschluss. Am Ende ging es nicht mehr, ich wurde operiert und habe einen künstliche Darmausgang bekommen. Nur vorübergehend sagen sie. Das klappt hoffentlich auch. Vorübergehend kann ich gut damit leben. Ist bloß ziemlich lästig, aber sonst geht es. Weil es ein Dünndarmausgang ist, riecht wenigstens nichts. Der Beutel hängt neben dem Bauchnabel und lässt sich im Moment ganz gut unter der Klamotten verstecken. Die sind nämlich derzeit arg zu weit.

Ich hatte im Krankenhaus die ganze Zeit erzählt, dass sie sich nicht täuschen lassen sollen. Trotz Gewichtszunahme hab ich unter dem Strich abgenommen. Aber so ganz ernst hat das keiner genommen. Durch das Ablassen des Bauchwassers hatte sich nämlich eine Eiweißverschiebung ergeben, die zu Ödemen geführt hat. Und die spätere OP hat leider zu weiteren Ödemen geführt. Am Ende sah ich aus wie ein riesiges Osterei und hab 62 kg gewogen. Als das Wasser im Körper dann endlich anfing sich wieder zu verziehen, habe ich innerhalb von einer Woche 18(!)kg verloren. Mit 44 kg bin ich bei 1,64 m jetzt natürlich viel zu dünn und hab 10 kg weniger, als normal. Sehe aus, wie kurz vor dem Verhungern. Allerdings gehen meine Jeans jetzt als Boyfriend-Jeans durch. Schon wieder Geld gespart 😉

Und jetzt soll ich essen, hab aber eigentlich nie Hunger. Unglaublich, wie man sich quälen muss, um etwas zu essen, wenn man eigentlich gar nicht mag. Ich bekomme außerdem hochkalorische Milchshakes. Aber bisher klappt das mit dem Zunehmen noch nicht so recht. Ich möchte aber eine künstliche Ernährung vermeiden und zwinge mir deshalb laufend die zuckrigen und fettigen Sachen rein. Aber solche Lieblingssachen wir Leberwurst, Teewurst, Salami, Räucherfisch, Lachs und Hering soll man wieder nicht mir künstlichem Darmausgang. Und ich hab meinen Räucherlachs letzte Nacht mit fiesen Schmerzen büßen müssen. Aber morgen probiere ich trotzdem Sahnehering. So!

Die erste Chemo hab ich übrigens sehr gut vertragen. Nur meine Frisur sieht inzwischen mehr nach Gollum aus als nach Frodo. Aber was soll’s, wozu gibt es Tücher. Wächst ja irgendwann wieder. Am Dienstag habe ich die nächste Chemo. Die wurde um eine Woche verschoben, weil ich nach der OP Fieber bekommen hatte (Ihr seht, ich hab nix ausgelassen). Drückt mir die Daumen, dass es wieder gut läuft und sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten.

Im Moment habe ich Ausgang vom Krankenhaus. Gestern war ich schon mal ein paar Stunden auf Probe hier. Heute übernachte ich in meiner Wohnung und rücke erst wieder am Montagabend ein. Bis dahin genieße ich es, dass ich endlich wieder richtig heißen Tee habe statt nur lauwarmer Brühe. Und ich schmuse wie ein Weltmeister mit meinen Katzen. Die Zwei haben mich einen guten Monat nicht gesehen und waren ganz aus dem Häuschen 🙂 🙂

Was mich in der Zeit vor und im Krankenhaus wirklich berührt hat: ich habe unheimlich viele ernst gemeinte Hilfsangebote bekommen. Dazu viele, viele Besuche, Geschenke, Grüße und Wünsche. Auch von einer ganzen Reihe Menschen, die ich hauptsächlich über Twitter kenne. Das soziale Netzwerk hat in meinem Fall tatsächlich funktioniert 🙂
Und auch in meinem direktem Umfeld durfte ich erleben, dass ich mehr gute Freunde habe, als ich dachte. Anderen geht geht es ja oft genau anders herum, aber ich hatte Glück: ich habe Freunde, die die Termine für meine pflegebedürftige Schwester machen (das lag mir anfangs am schwersten im Magen), andere kaufen für mich ein, putzen oder begleiten mich zu Terminen oder auf dem Weg nach Hause. Und ich bin sehr froh, dass es mehrere Schultern gibt, auf die sich das verteilt. Danke an alle!

Leider kann ich Euch auf Twitter in den nächsten Monaten nicht mit Geschichten aus dem Büro unterhalten. Aber im Krankenhaus gab es auch ein paar lustige Erlebnisse, die ich Euch zumindest hier im Blog nicht vorenthalten werde 🙂

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Ironblogging

29. August 2013

Beim Ironblogging Bodensee war ich sofort dabei. Weil mir die Teilnehmern gefielen. Und der Gedanke, dass man sich ab und zu mal auf ein Bier trifft.

Was mir nicht gefällt: das regelmäßige Bloggen.

Genug Themen hätte ich. Irgendetwas geschieht immer im Laufe der Woche, über das sich zumindest ein kurzer Blogpost lohnen würde. Aber wer soll das eigentlich alles lesen? Ein Beitrag pro Woche ist sicherlich nicht viel, aber schließlich gibt es noch mehr Blogs zu lesen. Und Zeitungen. Und Twitter. Und Facebook. Und Instapaper. Und, und, und.

Aber vor Allem: ich habe nicht immer Lust zum Schreiben. Das Ironblogging ist zwar dafür gedacht, etwas mehr Selbstdisziplin an den Tag zu legen, aber mich erinnert das mehr an lästige Hausaufgaben. An Zwang. Und es gibt auch so schon genug Dinge, die ich täglich, wöchentlich oder monatlich erledigen muss. Da werde ich mir nicht noch eine weitere Pflicht auferlegen.

Bevor ich die Lust am Bloggen noch ganz verliere, werde ich deshalb bei den Ironbloggern wieder aussteigen.

Barcamp Hamburg 2012

5. November 2012

Nachdem ich zwischendurch etwas barcampmüde war, habe ich mich nach wegen Zeitmangel ausgefallenem BC Karlsruhe und wegen Krankheit abgesagtem BC Stuttgart richtig auf das BC Hamburg gefreut. Ich war vorher noch nicht dort gewesen, weil mich die weite Anreise etwas abgeschreckt hatte, aber man wird ja mit der Zeit schmerzfrei.

Ich will Euch nicht langweilen mit weiteren Berichten von dem leckeren, reichhaltigen Essen oder meinem unglaublich abwechslungsreichen Stundenplan. Aber ich möchte Euch zumindest kurz von den beiden Themen erzählen, die mich am meisten interessiert haben:

Zum einen die beiden Sessions von @50hz über Liquid Democracy und LiquidFriesland. Zum einen wusste ich bisher nicht, dass es die freie Software LiquidFeedback zur Entscheidungsfindung gibt, mit der z.B. Die Piraten arbeiten. Und was ich erst recht nicht wusste und besonders spannend finde, dass der Landkreis Friesland diese Software demnächst auch einsetzen will, um so mit seinen Bürgern direkt in Kontakt zu treten. Ich hoffe sehr, dass es auf dem Barcamp Hamburg 2013 einen ersten Erfahrungsbericht gibt.

Und zu anderen war ich voll bei der Session von @50hz und @tristessedeluxe über Landlordgame. Das ist eine Art Monopoly, das auf Foursquare aufsetzt. Ich spiele das erst seit kurzem und habe eine Menge Tipps bekommen, die ich jetzt natürlich alle umsetzen und damit bald zum Millionär aufsteigen werde 😉

Google-Dating

8. Dezember 2011

Der große Hype um den Neustart von Google+ ist vorbei. Viele Menschen nutzen den Dienst mit Begeisterung, vor allem um Informationen sowie Links, Fotos und Videos aller Art weiter zu verbreiten. Eigener Content wird nach meiner Beobachtung weniger produziert, als bei anderen Social Media Diensten. Und vor allem erscheint relativ wenig Privates im Stream. Daher haben viele Menschen, die lediglich eine Alternative zu Facebook gesucht haben, Google+ dann doch recht schnell wieder verlassen.
Auch mir erschien der Dienst anfangs zu nüchtern, zu informationslastig. Aber das täuscht!
Neben dem offenen Stream gibt es ja noch den Messenger mit Chat-Funktion. Nach relativ kurzer Zeit hat sich da z.B. ein kleines Grüppchen „Dailyplaces-Flüchtlinge“ aus USA, Portugal, Deutschland und Venezuela eingefunden, die jetzt dort im Chat plaudern und ihre Fotos posten.
Was mich allerdings noch mehr verblüfft hat: immer mal wieder bekomme ich Nachrichten von unbekannten Herren, die mir Nettigkeiten schreiben und sich dann vielleicht auch mal  verabreden wollen. Google+ als Dating-Börse? Ganz neue Möglichkeiten, die sich da eröffnen.

Ich kann also nur sagen: unter der kühlen Oberfläche ist ganz schön was los 😀

Check-It

10. August 2011

Gestern Abend waren wir zu fünft unterwegs. Zwei Leute mit Smartphone und drei mit einem Handy ganz unten in der Tasche oder zu Hause in der Schublade.
Von denen wurden wir zwei fasziniert beobachtet und danach gefragt, was wir eigentlich da immer machen. Unsere Erklärungen zu Locationbased Services und Check-Ins in Lokalitäten führte auf der anderen Seite zu folgendem Resumee:
„Ihr meldet Euch also an, damit Ihr wißt, wo Ihr seid und daß Ihr nebeneinander sitzt“
Irgendwie schon 🙂

Empire Avenue – kritische Anmerkungen

4. Juni 2011

Die Anwendung Empire Avenue hatte ich vor einiger Zeit schon mal kurz angesehen, nicht gleich verstanden worum es geht und als nebensächlich verworfen. Vor drei Tagen ist einer meiner Twitter-Freunde dort stark aktiv geworden und hat viel dazu gepostet und um Unterstützung gebeten. Ich habe dann mehr oder weniger blind auch mal einen Account angelegt und mich umgesehen:
Bei Empire Avenue handelt es sich um eine Art Börsenspiel, bei dem – tja, was eigentlich – ich würde sagen der Social-Media-Wert einer Person gehandelt wird. Der ermittelt sich offensichtlich aus der Anzahl seiner Profile, seiner Kontakte….wie auch immer. Man kann Anteile (max. 200) an einem Teilnehmer kaufen und wieder verkaufen. Das Spiel selber bietet umfangreiche Informationen zu Kursentwicklungen, wer von wem Anteil hält, es gibt Hitlisten über die besten Verdiener etc. Alles in allem sehr aufwendig gemacht und bis auf eine paar Kleinigkeiten trotz der vielen Features recht übersichtlich.
Sinn des Spiels ist natürlich, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Durch Kursgewinne, Dividenden, aber auch durch das Verknüpfen mit anderen Accounts wie z.B. Twitter, Facebook oder Flickr. Dazu kommen weitere Geldzuflüsse durch die Anzahl der Follower bei Twitter, durch die Abos von meinen RSS-Feeds etc. Der Möglichkeiten Geld zu machen gibt es viele.
Was mich zuerst gestört hat: man kann Spielgeld und Luxusartikel durch echtes Geld erwerben. Damit ist das ganze keine Spiel mehr, die Ergebnisse lassen sich kaufen.
Dann mißfiel mir, daß sich weitere Punkte durch die Einladung von Freunden machen lassen….über Gmail, Yahoo, das Mac-Adressbuch. Sammeln die hier Adressen? Auch die Verlinkung meines Kontos mit allen anderen Profilen, die ich so im Netz habe….auf Punktejagd gibt man da ohne nachzudenken alles preis.

Ich unterstelle den Machern von Empire Avenue nicht unbedingt böse Absichten, aber ich habe ein ungutes Gefühl dabei. Ich bin froh, daß ich wegen meiner ‚gespaltenen Persönlichkeit‘ im Netz nur meinen Twitter-Account verknüpft habe. Und dabei bleibt es auch. Ich spiele weiter mit, aber Einladungen werde ich nicht verschicken und so private Mail-Adressen von Freunden übermitteln.

Jahresrückblick 2010

26. Dezember 2010

Völlig überraschend hat @badespassbarbie dieses mir bisher unbekannte Stöckchen zugeworfen. Noch dazu mit einer Bemerkung, die mich etwas verlegen macht. Aber sei’s drum. Ich fange mal an, ohne jetzt schon zu wissen, was ich antworte oder an wen ich das Stöckchen weiterreiche.

Vorherrschendes Gefühl 2010 Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll, aber ich bekomme das hin
2010 zum ersten Mal getan Einem anderen Menschen das Hinterteil geputzt
2010 nach langer Zeit wieder getan Ratet 🙂
2010 leider gar nicht getan @beingmenow besucht
Wort des Jahres Scheiße
Zugenommen oder abgenommen Leicht schwankend
Stadt des Jahres Hannover
Alkoholexzesse Zu viele
Davon gekotzt? Nein
Haare länger oder kürzer Wie immer
Kurzsichtiger oder weitsichtiger Keine Änderung
Mehr ausgegeben oder weniger Weniger
Höchste Handyrechnung Flat ins Festnetz; Rest keine Ahnung, aber wenig
Krankenhausbesuche Zu viele
Verliebt? Nur ein bißchen verguckt. In den Falschen (eh klar), aber nicht ganz so falsch, wie bisher. Das läßt hoffen
Getränk des Jahres Prosecco Rosè
Essen des Jahres Der Steckrübeneintopf meiner Mutter
Most called persons Telefonieren? Wie geht das noch?
Die meiste Zeit verbracht mit Meiner Schwester
Song des Jahres Titel sind bei mir eher Schall und Rauch. Aber iTunes sagt mir „I gotta Feeling“ von den Black Eyed Peas. Hätte eher auf „Ain’t no Mountain High Enough“ getippt, aber das folgt auch bald
CD des Jahres Keine
Buch des Jahres Zu wenig Zeit zum Lesen gehabt
Film des Jahres Bin kein besonderer Filmfreund
TV-Serie des Jahres Seit Monaten kein Fernsehen mehr geguckt
Erkenntnis des Jahres Es kann ganz schnell alles vorbei sein
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können Da gibt es nur Eines
Nachbar des Jahres Meine demnächst 88-jährige Nachbarin, die immer zuverlässig meine Katzen sittet. Ich brauche nur einen Zettel an meine Wohnungstür zu kleben.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres Herumzureisen und Menschen hinter dem Account kennenzulernen
Schlimmstes Ereignis Wer mich näher kennt, weiß es. Es hat mir Albträume beschert und mich körperlich krank gemacht
Schönstes Ereignis Ich weiß es nicht. Es gab mehrere sehr schöne Erlebnisse. Schönere, als in den Jahren zuvor
2010 war mit einem Wort Herausforderung

Jetzt kommt das Schwierigste: wem werfe ich das Stöckchen jetzt zu? Mir fallen einige Menschen ein, deren Antworten mich interessieren würden. Aber das hier verlangt schon ein gewisses Maß an Exhibitionismus und an Abgebrühtheit. Deshalb reiche ich weiter an @Agent_Dexter

Twischung

12. Dezember 2010

Man mag über Twitter denken, was man will – aber eines kann es sicher: Menschen zusammenbringen. Ob und in welcher Form, entscheiden sie selber. Wie man aus meiner Liste „begegnet“ sieht, habe ich mich für die persönliche Variante entschieden. Und ich finde es immer wieder spannend.
Über den Follow-Button nehme ich auch Kontakt mit Persönlichkeiten auf, die ich im realen Leben entweder nicht wahrnehmen, gleich als uninteressant einstufen, denen ich aus dem Weg gehen würde, weil ich sie für durchgeknallt halte oder von denen ich einfach nur glaube, daß sie sowieso nicht meine Interessen teilen. Daß das leicht täuschen kann, wissen wir alle. Aber auf Twitter, dieser flüchtigen digitalen Plattform, kann ich sehr viel leichter mal reinklicken, mal ein bißchen stöbern in anderen Welten, anderen Leben. Und daraus ergeben sich dann eben auch reale Kontakte und Mischungen. Gestern hatten wir unser Tweetup auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt. Und anschließend war ich noch mit Zweien in einer Bar. Seht Euch die Timelines von @badespassbarbie und @kurzdielyrik an – die beiden sind sowas von verschieden; irgendwie auch keine Parallelen zu mir. Und trotzdem saßen wir drei, die sich sonst nie miteinander beschäftigt hätten, einträchtig zusammen und haben uns wunderbar verstanden und unterhalten. Das gefällt mir einfach 🙂

Neue Wege

28. November 2010

Partnersuche von @_Feuerengel via Blog mit dem Titel „Feuerengel sucht Feuerbengel„. Ich bin gespannt! Und drücke natürlich alle Daumen 🙂

Wie es weiterging

27. Oktober 2010

Am 16. Oktober 2009 habe ich diesen Blogpost veröffentlicht:
Ich hatte heute wieder viel Spaß mit meinen Kontakten bei Twitter: mein Liebling, der entsprechende Statistiken veröffentlicht; mein heimlicher Poet, der mir per DM die schönste Lyrik schreibt; die Nette, die nicht zugeben mag, daß sie mich nicht mehr so toll findet; der eitle Selbstdarsteller, der mir nicht antwortet, wenn es nicht in´s Programm paßt; der verliebte Student, der im Kreis grinst; der offene, aber trotzdem ein bißchen verschämte Sunnyboy per Chat; der liebenswürdige Junge, der mich provokant Omi nennt, wenn es keiner liest; die Aufreizende, die immer ein bißchen spielt……Es gibt so viele Charaktere…das ist das Faszinierende.

Ein Jahr später nun erzähle ich Euch, wie es mit den 8 weiterging:
Meinen Liebling gibt es immer noch. Ob er weiterhin meine Tweet-Statistik anführt weiß ich nicht, das wurde irgendwann langweilig. Aber vorne dabei ist er auf jeden Fall. Und in gut drei Wochen treffe ich in das erste mal im RL. Ich bin sehr gespannt.
Mit meinem heimlichen Poeten habe ich mich nach drei Treffen im RL total verkracht und ihn entfolgt. Ende der Twitter-Liaison.
Die Nette twittert schon lange kaum noch, aber ich lese sie immer noch.
Auch den Selbstdarsteller gibt es noch und ich muß immer wieder über den einen oder anderen Tweet von ihm schmunzeln. Auch ihn habe ich inzwischen im RL getroffen und festgestellt, daß er dort in dieser Hinsicht nicht viel anders ist. Aber ich mag ihn.
Genauso wie den inzwischen in eine andere Dame verliebten Studenten, der jetzt mehr mit den Widrigkeiten des Arbeitslebens zu kämpfen hat.
Der Sunnyboy hat seit Langem weder Zeit zum Twittern, noch zum Chatten, ich weiß also leider nicht, was da geht.
Der liebenswürdige Junge hat es im RL faustdick hinter den Ohren und ist ein rechter Spitzbube. Aber der Kontakt besteht weiterhin und macht mir noch Spaß.
Die Aufreizende wurde von mir schon lange entfolgt, das wurde mir doch zu heftig.

Inzwischen sind einige andere interessante Charaktere dazugekommen – doch dazu ein anderes mal mehr….