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Ausflug mit Hindernissen

30. Juni 2013

Vor 10 Tagen hatten wir Betriebsauflug. Entweder eine vierstündige Wanderung am Donautal oder sich in Sigmaringen aussetzen lassen und die Landesgartenschau und/oder das Schloss besuchen. Eigentlich wandere ich ja ganz gerne, aber es hieß, man soll feste Schuhe anziehen (besitze ich nicht *hüstel*) und Wanderstöcke mitbringen (besitze ich schon zweimal nicht). Das klang mir alles irgendwie zu anstrengend und außerdem wollte ich ganz gern mit Kollegin C. zusammenbleiben.
Die letzten Ausflüge hatte ich meist deshalb ausgelassen, weil mir im Bus gerne schlecht wird. Weil neulich die Fahrt nach Stuttgart ganz gut ging, dachte ich aber, ich versuche es mal wieder. Was ich allerdings nicht bedacht hatte: der Bus fuhr nicht geradeaus auf der Autobahn, sondern weil noch Kollegen eingesammelt wurden, die ganze Strecke schön über die Dörfer. Also leider Kurven ohne Ende. Vor allem am Schluss, als die Wanderer noch irgendwo in der Pampa abgesetzt wurden. Ich war völlig grün und kurz davor, nach der Tüte zu verlangen. Aber auch die scheußlichste Fahrt nimmt mal ein Ende. Die Sonne schien, aber nicht zu knallig, genau richtig für die Landesgartenschau. Auf der bin ich mit der Kollegin eine ganze Weile rumgelaufen. Wir haben uns Schokoladenblumen angesehen und uns von einem fliegenden Händler einen Lederbalsam aufschwatzen lassen 😉 Die Gartenschau selbst fanden wir irgendwie enttäuschend. Einfach viel zu wenig Blumen. Aber das lag sicherlich auch mit an dem blöden Wetter der letzten Wochen.
Unsere frühe Mittagspause war dafür sehr unterhaltsam, weil sich ein älteres Ehepaar zu uns setzte, so an die 80 Jahre alt. Die zwei waren total süß und haben uns mit Geschichten aus ihrem Leben gut unterhalten.
Meine Kollegin habe ich kurz danach wieder in den Bus gesetzt und bin allein noch etwas durch Sigmaringen gelaufen. Ich hatte nicht die geringste Lust, mit dem schaukeligen Bus irgendwo in die Einöde zu dem geplanten späten Mittagessen zu fahren und dann den Weg zurück nach Konstanz. Allein der Gedanke daran ließ mich schon wieder grün werden. Der Bahnhof war auch gar nicht so weit weg und leicht zu finden. Nachdem ich genug davon hatte in der Stadt herumzulaufen (und wieder unnötig Shirts und Schuhe zu shoppen ;-)) hab ich mir noch ein Riesen-Eis gekauft und vor dem Bahnhof ein bißchen unter den Bäumen auf einer Bank gesessen. Die getankte Relaxtheit hab ich später noch dringend gebraucht:
Der Bahnsteig in Sigmaringen war für einen Donnerstag erstaunlich gut gefüllt. Fast ausschließlich mit jungen Leuten mit allerlei Zeugs dabei. Also besser gleich in Position bringen für einen Platz im Zug. Der ließ sich aber mal wieder Zeit. Erst hieß es 10 Minuten, dann 15 Minuten, am Ende waren es dann 20. Und er war schon rappelvoll.
In der Zwischenzeit hatte ich auch mitbekommen, dass irgendwo ein Musikfestival war. Von sowas hab ich keine Ahnung, weil ich nicht mal Konzertgänger bin. Und ein mehrtägiges Festival würde mir schon gar nicht einfallen. Also hatte ich natürlich auch den Termin des Southside-Festival nicht mal ansatzweise auf dem Schirm.
Der Lokfüher hat mich und eine Wandergruppe netterweise gleich rangewunken und in die 1. Klasse einsteigen lassen. Deshalb hatte ich wenigstens einen Sitzplatz. Aber der Anschluss in Immendingen war nicht mehr zu kriegen. Weil ich inzwischen festgestellt hatte, dass ich eine Fahrkarte nur für den Nahverkehr hatte, die nächste Verbindung aber ein IC wäre und weil ich keine Lust hatte, länger auf einem Dorfbahnhof rumzuhängen, hab ich beschlossen, schon in Tuttlingen auszusteigen. Fehler. Schwerer Fehler.
Was ich nämlich auch nicht wusste: das alle Festival-Gänger ebenfalls in Tuttlingen aussteigen würden. Und dass gefühlt 1000 Leute den Ausgang des Bahnhofs blockieren würden, während sie auf den Shuttle-Bus warten. Habt Ihr schon mal versucht, Euch durch eine Menschenmenge zu wühlen, die nicht nur jede Menge „Gepäck“ in Form von Trollys und Sackkarren mit palettenweise Bier dabei hat? Dazu Rucksäcke mit quer befestigten Isomatten und Zeltgestängen? Ein Wunder, dass ich es überhaupt geschafft hab. Aber ging sicher fast eine Viertelstunde.
Das nächste, was ich gelernt habe: nicht jeder Bahnhof befindet sich direkt in der Innenstadt. Ich bin gefühlt 3km gelatscht , bis ich endlich dort war. Tatsächlich war es nur die Hälfte, aber weil ich dringend pinkeln musste, kam es mir erheblich länger vor. Im Zug und auch am Bahnhof hatte ich bloß keine Chance gehabt. In der Innenstadt hab ich sofort die nächste Eisdiele gestürmt. Die Toilette war okay, aber der Quarkbecher, den ich mir gönnen wollte, war furchtbar. Der Quark schmeckte nicht und das Eis auch nicht. Zum Trost bin ich dann noch in einen türkischen Klamottenladen. Ihr wisst schon: so einer wo auf jedem Schuh und jedem Shirt mehr Glitzer ist, als in meiner gesamten Schmuckschatulle 😉 Die ganze Zeit hat mich eine Verkäuferin argwöhnisch beobachtet, weil ich irgendwie so gar nicht dort rein passte. War mal eine ganz neue Erfahrung.
Rechtzeitig zurück am Bahnhof um mich wieder durch die Menschenmenge zu graben, kam mein Zug überraschenderweise nur ein paar Minuten zu spät. Dafür hatte dann wieder der Anschluss in Singen deutlich Verspätung. Durch dieses blöde Festival ist an dem Tag der ganze Fahrplan aus dem Takt geraten. Am Ende war ich dadurch erst mit zweieinhalb Stunden Verspätung zuhause.
Aber hey: mir war nicht schlecht.

Kaffee führt zu noch mehr Kaffee

26. Mai 2013

Kaffee? Mag ich nicht. Ich bin in einem Teetrinker-Haushalt groß geworden. Möglichst weiches Wasser, eine gute Ostfriesen-Mischung, Kandis und Kekse dazu und zum Abendessen Früchte- oder Kamillentee. Kaffee? Mein Vater hat mittags einen schnellen Löslichen getrunken, bevor er wieder zur Arbeit musste. Aber das war es auch schon.
Als ich anfing, im Büro zu arbeiten, gab es dort nur Kaffee. Ganz selbstverständlich zu jeder Frühstückspause. Und zwischendurch. In jedem Büro stand mindestens eine Kaffeemaschine. Also hab ich auch damit angefangen. Zuerst fand ich ihn ungenießbar, dann stellte ich aber fest, dass er mit viel Milch und Zucker einigermaßen runter zu bekommen ist. Aber wirklich mögen? Bis heute nicht.
Und die Zeiten haben sich geändert. Auch in den Büros. Kein Rauchen am Arbeitsplatz und die Teetrinker sind auf dem Vormarsch. Hängt wohl mit dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein zusammen (wie weit es damit tatsächlich her ist, sei an dieser Stelle mal dahingestellt). Und so hab ich irgendwann einmal völlig mit Kaffee aufgehört. Aufhören können, denn inzwischen kriegt man auf Nachfrage tatsächlich auch einen genießbaren Tee. Nur noch selten bekomme ich ein „Oh, da muss ich mal die Kollegen fragen“ zu hören, worauf dann 10 Minuten später jemand triumphierend mit einem einzelnen etwas verknickten Teebeutel undefinierbarer Herkunft auftaucht.

Heute Mittag bin ich etwas verfroren in Hannover in den ICE gestiegen. Normalerweise bestelle ich mir dann einen Tee, bevorzugt Grüntee mit Zitrone. Dann kam aber gerade eine Zugbegleiterin mit einem Tablett Kaffee und Cappuccino vorbei. Und ich dachte: was soll’s, ist auch heiß und müde war ich auch schon wieder (dabei hilft Kaffee bei mir überhaupt nicht gegen Müdigkeit, aber irgendwie ist das bei mir trotzdem drin). Und Cappuccino schmeckt nicht ganz so furchtbar, also hab ich einen genommen. Mit zwei Zucker. Ging so, aber ging.
In Frankfurt hat mich mein Sitznachbar über dem Gang gebeten, auf seinen Platz aufzupassen. Der ICE hat dort immer 5 Minuten Aufenthalt und ich dachte, er geht schnell eine rauchen. Stattdessen tauchte er mit zwei Bechern Kaffee wieder auf, die er draußen geholt hatte. Er erzählte mir, dass er eigentlich nur einen Kaffe und ein Stück Kuchen bei seinem bevorzugten Stand habe holen wollen. Aber da sei eine lange Schlange gewesen, also habe er schnell woanders einen geholt. Und wo er doch nun eine Hand frei gehabt hätte…. Tja. Da saß ich nun mit meinem Becher Kaffee, den ich so gar nicht wollte. Ablehnen? unmöglich. Aber er hatte genügend Zucker mitgebracht und wir haben dazu meine Milka-Kekse geteilt. Trotzdem hätte ich viel lieber Tee gehabt. Dafür hatten wir eine lange und nette Unterhaltung, das war den Kaffee wert.
Und falls er gefragt hätte, ich hätte ihm sogar meine Nummer gegeben. Bei einem Becher Tee hätte ich sie ihm vielleicht von selbst gegeben 😉

Eine Bahnfahrt, die ist….

14. Februar 2013

Am Sonntag bin ich zum gefühlt mindestens 100. mal von Hannover zurück nach Konstanz gefahren, tatsächlich waren es wohl eher 50 mal, und irgendwie war von Anfang an der Wurm drin.
Ich wusste, dass es knapp wird, aber zum Rennen mit dem schweren Rucksack auf dem Buckel hatte ich keine Lust, also ist mir der Bus Richtung Bahnhof direkt vor der Nase weg gefahren. Weil, eigentlich ja erfreulich, Sonntag war, musste ich 20 Minuten auf den nächsten Bus warten, aber wenigstens schien die Sonne und es war angenehm temperiert. Dafür war es dann natürlich im Bus reichlich hitzig, wie immer, wenn die Sonne durch die großen Scheiben knallt und ich hab mich wenigstens teilweise aus meinen Sachen gepellt, um nicht zu erschwitzen.
Auf die Stadtbahn, in die man umsteigen muss, weil der Anschluss des Stadtteils immer noch auf ich warten lässt, hieß es weitere 7 Minuten zu warten, statt wie geplant 2 Minuten. Zu meinem Erstaunen war ich dann doch noch 10 Minuten vor Abfahrt des ICE am Bahnhof, hab mir in Windeseile noch belegte Brötchen, Mineralwasser und eine Zeitschrift besorgt und bin damit die Treppen zum Bahnsteig hoch gesaust. Nur um dann dort zu lesen, dass der ICE 75 etwa 15 Minuten Verspätung hat, wegen verspäteter Bereitstellung, wie es später aus dem Lautsprecher hieß. Was bedeutet das eigentlich? Dass jemand verschlafen und den Zug zu spät aus der Garage geholt hat? Eigenartiger Weise passiert das immer dann, wenn die Temperaturen um die Null Grad oder darunter liegen und ein eisiger Wind geht oder wahlweise über 30 Grad und nicht das geringste Lüftchen. Jedenfalls hatte ich deshalb kurz überlegt, mich in die DB-Lounge zu begeben und aufzuwärmen, aber das hätte sich bei 15 Minuten nicht gelohnt. Dann ging mir durch den Kopf, eventuell den 20 Minuten späteren IC zu nehmen, also nur 5 Minuten später als der verspätet ICE, weil der IC direkt bis Konstanz durchfährt, allerdings auch mehr als anderthalb Stunden später ankommt. Wobei zu bedenken ist, dass ich wegen meiner Abneigung gegen die Schwarzwaldbahn geplant hatte über Stuttgart zu fahren und dadurch ohnehin eine Stunde länger unterwegs wäre. Bevor ich das alles zu Ende durchdacht hatte, kam allerdings die Durchsage, dass der IC 80 Minuten Verspätung hat, damit hatte er sich als Alternative natürlich disqualifiziert.
Als der ICE mit pünktlicher Verspätung abfuhr dachte ich mir, es könnte klappen, weil ich in Frankfurt eigentlich 20 Minuten Umsteigezeit gehabt hätte, aber 5 Minuten im Notfall auch reichen. Weniger sollte es aber nicht sein, denn Frankfurt hat 24 Gleise und wenn man noch dazu im dicksten Gewühle unpassenderweise von einem Ende zum anderen muss und vorher noch den Zug entlang, dann reicht das nicht. Aber ich musste mich nicht schon vorher warm laufen, denn der Zugtechniker wurde ans Telefon gerufen, was natürlich immer ein Warnsignal bedeutet und tatsächlich haben wir dann in Fulda etwa 15 Minuten außerplanmäßig gehalten wegen einer technischen Störung, damit war der Anschlusszug natürlich Geschichte.
Also fing ich an neue Überlegungen anzustellen. Zuerst wollte ich in Frankfurt aussteigen und den nächsten Zug Richtung Stuttgart nehmen, hatte mich schon angezogen und meine Plünnen zusammen gepackt, aber dann kam der Hinweis, dass Reisende Richtung Stuttgart bis Mannheim im Zug bleiben und dort umsteigen könnten. Also hab ich mich zurück ins Abteil begeben, alles wieder verstaut, mich auf meinen Platz gesetzt und erst danach gesehen, dass alle Anschlusszüge nach Stuttgart Verspätung haben und mir deshalb überlegt, dass ich besser bis Karlsruhe weiter fahre und doch die Schwarzwaldbahn nehme. Nach meiner Rechnung hätte ich in Karlsruhe etwa 40 Minuten Zeit zum Umsteigen und im Coffee Fellows noch einen Tee trinken können, aber wie man schon ahnen kann, wurde nichts daraus.
Zuerst wurden in Mannheim die restlichen Plätze im Abteil von drei rundlichen Schwarzafrikanern mit Kisten, Koffern und Taschen geentert, die lautstark und ausgiebig darüber palaverten, wer sich wo hinsetzt, wo wessen Gepäck hinkommt oder ob sie vielleicht doch noch weiter gucken. Jedenfalls glaube ich das, denn ich habe kein Wort ihrer Sprache verstanden, aber es klang lustig. In dem leichten Chaos tippte mir plötzlich eine Frau auf die Schulter, die den Platz reserviert hatte, auf dem ich saß und natürlich nur bis Frankfurt reserviert hatte, also musste ich wohl oder übel raus. Ich hatte alle Mühe, meine Siebensachen in dem Gewühl aus dem Abteil zu befördern, denn nicht nur dass 4 Leute herumstanden, sondern dank Shopping in München und Hannover hatte ich zwei Taschen mehr dabei als sonst und wegen der Temperaturschwankungen neben meiner leichten Winterjacke noch eine Fleecejacke und eine Steppweste. Ach ja, und mein Sitzkissen. Da keiner irgendwohin weichen wollte blieb mir nichts anderes übrig, als alles einfach nur raus auf den Gang zu werfen, wo geschickterweise gerade ein ganzer Trupp Leute mit Riesenkoffern und Säcken durch stapfte. Das Chaos war perfekt. Irgendwann hatte ich mich und meine Sachen dann wieder sortiert und ums Eck einen günstigen Stehplatz gefunden, denn eine Platzsuche und ein erneutes Ausbreiten hätte für die von Mannheim bis Karlsruhe dauernde Fahrt von nur 20 Minuten keinen Sinn gemacht. Hätte, denn es kam die Durchsage, dass sich die Weiterfahrt wegen einer technischen Störung vorerst verzögert. Zu diesem Zeitpunkt hat mich schon nichts mehr überrascht und ich hab mir sicherheitshalber doch noch einen Sitzplatz gesucht und das war auch gut so, denn kurz danach kam die Durchsage, dass der Zug wegen einer Streckensperrung einen Umweg fährt. Das war dann der Punkt, an dem endgültig klar war, dass es mit der Teepause in Karlsruhe nichts wird und ich mir eher Sorgen machen muss, ob ich denn nun die Schwarzwaldbahn überhaupt noch erreiche. Am Ende hatte ich dann 10 Minuten zum Umsteigen, Zeit genug, um mir wenigstens noch eine Tüte Gummibärchen zu kaufen. Die Schwarzwaldbahn hat dann brav ihren Dienst getan und pünktlich in Konstanz abgeliefert, allerdings nicht ohne mir wenigstens noch meinen Lieblingsschaffner mit dem entsetzlichen Nagelpilz vorbei zu schicken.

Umreserviert

17. Dezember 2012

Heute fahre ich von Hannover nach München. Weil stündlich ein ICE direkt fährt und mein Termin erst morgen früh ist, hatte ich mir keine genaue Zeit vorgenommen und auch noch keine Fahrkarte. Einfach gegen Mittag zum Bahnhof, vielleicht noch was essen, vielleicht auch gleich in den Zug springen und Touch&Travel nutzen. Als ich ankam, hätte ich noch etwa 15 Minuten bis zur nächsten Verbindung gehabt. Dann las ich, dass der Zug etwa 20 Minuten Verspätung hat. Dshalb habe ich mir gemütlich was zu essen gekauft und dann am Automaten eine Fahrkarte rausgelassen. Sicherheitshalber doch mit Reservierung. Die Idee war wohl auch gar nicht so falsch, denn meine bevorzugte Platzwahl – Großraum, Gang, Handybereich – gab es dieser Kombination schon nicht mehr. Ich habe dann dem Platz am Gang den Vorzug gegenüber dem Handybereich gegeben. Netz hat man ja zwischendurch trotzdem ab und zu.
Dann stand ich oben am Gleis und musste lesen, dass nur einer von zwei Zugteilen fährt. Natürlich nicht der Teil, in dem meine Reservierung war. Was auch sonst. Ich hab überlegt, mir die doch recht beachtliche wartende Menge angesehen und dann beschlossen, lieber den nächsten Zug zu nehmen. Und neu zu reservieren. Als ich im Reisezentrum war, kam mir die Idee, das doch am Comfort-Schalter machen zu lassen. Und das hat prima geklappt. Meine alte Reservierung wurde direkt storniert (ich sah mich ja schon wieder ein Fahrgastrechtformular ausfüllen) und ich bekam eine neue. Ich bin halbwegs zufrieden von dannen gezogen und hab es mir erst einmal in der DB-Lounge gemütlich gemacht. Erst jetzt hab jch gesehen, dass ich wieder eine Reservierung ohne Handybereich hab. Und viel schlimmer: einen Fensterplatz 😦
Sie hat mich nicht gefragt und ich bin davon ausgegangen, sie übernimmt meine Wünsche. Blöd. Aber jetzt tausche ich nicht mehr um. Für viereinhalb Stunden wird es gehen. Und mit etwas Glück habe ich ja keinen Sitznachbarn. Oder der Gangplatz ist grad frei.

Update: Es war zudem noch Abteil. Also das, was ich am allerfurchtbarsten finde. Aber ich habe meinen Wunschplatz noch gefunden 🙂

Fahrkartenhindernisse

17. Oktober 2012

Im Moment fahren wegen Gleisbauarbeiten sowohl die Schwarzwaldbahn (über Karlsruhe) als auch die Gäubahn (über Stuttgart) nicht. Es gibt zwar einen Schienenersatzverkehr, aber die Bus-Schaukelei von mehr als einer Stunde wollte ich mir wegen meiner Reisekrankheit nicht antun. Deshalb bin ich letzten Samstag über Ulm nach Hannover gefahren. Aber dummerweise bedeutete das eine über zweistündige Fahrt von Radolfzell nach Ulm in einem Zug mit Neigetechnik. Mir war also hundeelend. Gestern bin ich deshalb über Basel und Zürich zurück gefahren. Von Basel aus könnte man zwar kürzer über Schaffhausen und Singen fahren, aber da wird auch ein Zug mit Neigetechnik eingesetzt…. Über Basel und Zürich ist zwar eine längere und damit teurere Strecke, dauert aber bei Nutzung der Direktverbindung mit dem ICE auch nicht länger als die normale Strecke. Und außerdem ist mir nicht schlecht geworden 🙂
Am 01. November will ich nach Hamburg zum Barcamp und werde hin und sonntags zurück auch wieder über Zürich fahren. Und diesmal bin ich auch vorbereitet wegen der Fahrkarte: gestern hatte ich versucht, auf dem Weg zum Bahnhof ein Handyticket von Hannover nach Zürich zu lösen. Das ging aber nicht und mir schwante schon Schlimmes. Wenn man kein Handyticket lösen kann, bedeutet das nach meiner bisherigen Erfahrung, dass man auch am Automaten keine Fahrkarte bekommt. Und eine eventuell längere Wartezeit am Schalter hatte ich nicht eingeplant. Deshalb habe ich per Tweet eine Anfrage an @DB_Bahn geschickt und Ruckzuck die beruhigende Antwort bekommen, dass es am Automaten geht. Nur eben nicht per Handy-Ticket. Immerhin.
Das Lösen der Fahrkarte hat auch einwandfrei funktioniert. Hab bloß nicht daran gedacht, dass ich für das Teilstück Basel-Zürich ja auch eine Ermäßigung hätte bekommen können. Denn natürlich besitze ich auch das Schweizer Pendant der Bahncard 50, das Halbtax-Abo 🙂 In Zürich hatte ich sowieso über 20 Minuten Aufenthalt, da konnte ich mir dann in aller Ruhe eine Fahrkarte bis Konstanz lösen. Mit Ermäßigung.
Für die Fahrt nach Hamburg muss ich anders vorgehen. Da brauche ich eine Fahrkarte von der SBB, die ich nicht online buchen kann. Das ist hier aber kein Problem, die Schweizer Bahn hat nämlich Fahrkartenschalter im deutschen Bahnhof in Konstanz. Für die Hinfahrt besorge ich mir mein Ticket eben dort.
Am Freitag drauf will ich ebenfalls via Zürich über das Wochenende nach Hannover, die Fahrkarte kann ich dann auch gleich kaufen.
Am 27.11. habe ich mal das Convention-Camp in Hannover geplant. Bis dahin sollten die Gleisbauarbeiten beendet und der Weg über Stuttgart wieder frei sein (falls dort nicht grad ein Zug entgleist 😉 Aber das ist noch nicht ganz sicher. Dienstag ist für mich ein ungeschickter Tag und würde gleich 3 Tage Urlaub bedeuten. Das ist es vermutlich nicht wert, aber sehen wir mal.

Schwarzwaldbahn Ade

23. März 2012

Ich reise mindestens jedes dritte Wochenende mit der Bahn von Konstanz nach Hannover und kenne die Strecke inzwischen in und auswendig.
Normalerweise fahre ich zwischen Konstanz und Baden-Baden (Hinweg) oder Karlsruhe bzw. Offenburg (Rückweg) mit der Schwarzwaldbahn. Ein gemütlicher doppelstöckiger Zug, der laufend zwischen Konstanz und Karlsruhe pendelt, sich dabei durch den Schwarzwald schlängelt und an jedem kleinen Bahnhof anhält. Die gesamte Fahrt dauert gute 3 Stunden.
Leider werde ich immer noch ein bißchen reisekrank und das Geschaukel bei der Kurverei durch den Schwarzwald macht mir manchmal zu schaffen. Aber geht grad noch.

Was mich mehr stört, ist das zum Teil sehr ungepflegte Personal in dieser Bahn. Vor allem die mobilen Caterer sehen so aus, als würden sie ihr Essen sonst aus dem Müll holen: ungekämmte fettige Haare, ausgebeulte Hosen, die wohl noch nie eine Reinigung gesehen haben, ungeputzte Schuhe und zum Teil recht herbe Körpergerüche.
Am schlimmsten finde ich aber den wortkargen Schaffner mit dem fürchterlichen Nagelpilz. Ich wollte erst ein Beispielsfoto davon posten, aber ich lasse es lieber. Das zu suchen, überlasse ich Euch selbst. Außerdem habe ich keins gefunden, bei dem es so schlimm aussieht, wie bei diesem Herrn. Alle Finger der linken Hand machen den Eindruck, als ob die Fingerspitzen gleich abfallen würden. Bei der anderen Hand ist es etwas besser, aber trotzdem. Ich bin mir nicht sicher, wie stark ansteckend das ist (übertragbar ist es jedenfalls), aber ich finde es absolut eklig und hätte meine Bahncard am liebsten sofort desinfiziert.

Deshalb werde ich ab sofort nach Möglichkeit mit der Gäubahn über Stuttgart fahren. Damit habe ich auf jeden Fall nicht so viele Kurven und das Netz ist auch deutlich besser. Außerdem fahren dort zum Teil Züge der Schweizer Bahn, die sind sowieso angenehmer: etwas mehr Platz, schaukeln nicht so, die Toiletten sind größer und die sehen vor allem nicht immer aus wie Sau. Und überall Steckdosen 😉
Der Nachteil an der Geschichte ist allerdings, daß ich zumindest nordwärts eine halbe Stunde länger unterwegs bin. Aber ob 7,5 oder 8 Stunden – darauf kommt es dann auch nicht mehr an. Kritischer wird dagegen sein, daß ich ein weiteres mal umsteigen muß. Und das könnte bei der bekannten Pünktlichkeit der ICEs ein Problem werden. Aber das lasse ich mal auf mich zukommen und werde es In zwei Wochen testen.

Anschluß?

3. November 2011

Wenn ich am Wochenende in Hannover bin, fahre ich jetzt immer sonntags um 13:41 Uhr mit dem ICE zurück. Zunächst bis Karlsruhe, dort fahrplanmäßig eine knappe Stunde Aufenthalt, mit der ich wenigstens was anfangen kann. Dann geht es mit der Schwarzwald- bahn weiter nach Konstanz, Ankunft 21:16 Uhr.
Die letzten Fahrten hat das allerdings nie geklappt. Der ICE hatte aus den verschiedensten Gründen immer 20 – 40 Minuten Verspätung. Meinen Anschlußzug habe ich Dank der großen Lücke zwar immer bekommen, aber gemütlich noch Tee trinken und Kuchen essen war halt nicht.
Für nächsten Sonntag wird mir jetzt erstmalig ab Karlsruhe ein IC angeboten. Umsteigezeit 9 Minuten. Falls das klappen sollte, wäre ich eine gute Stunde früher zuhause, als bisher. Aber da besteht leider wenig Aussicht. Doch man soll die Hoffnung nie aufgeben!
Bedenklich ist auch, daß ich keine Reservierung bekommen habe. Falls der Zug zu voll ist, warte ich vielleicht sowieso lieber auf den nächsten. Oder steige an der nächsten Station wieder aus. Hab ich bei anderen Gelegenheiten auch schon gemacht, da bin ich flexibel.
Ich werde auf jeden Fall am Sonntag live berichten 😉

Update:
Der Anschluß hat natürlich nicht geklappt. In Hannover sind wir zwar pünktlich los, aber zwischen Hanau und Frankfurt ist der ICE eine Umleitung gefahren. Dadurch hatten wir am Ende 20 Minuten Verspätung. Wäre ja auch zu schön gewesen.

Schon wieder!

28. Oktober 2011

Gestern Abend war im Briefkasten Post. Ein DIN-A5-Umschlag von einer Behörde. Erfreulich, daß so schnell die erste Antwort kam, aber ich weiß jetzt schon, daß es noch eine Menge Arbeit und Ärger nach sich ziehen wird. Deshalb hatte ich beschlossen, den Umschlag nicht mehr zu öffnen und heute morgen mit ins Büro zu nehmen. Die Unterlagen dazu habe ich sowieso dort und nicht zuhause.
Heute morgen war ich wie immer spät dran, hab mir im Rauslaufen noch schnell den Umschlag geschnappt und in der Hand behalten, statt wie sonst in die Umhängetasche zu tun. Unten steckte die Tageszeitung in der Tür, die ich eigentlich immer dort lasse und erst abends lese. Heute habe ich sie mitgenommen, auch nur in der Hand. Dann bin ich zum Bahnhof geflitzt, hab mich gegenüber von zwei Leuten gesetzt und meinen Papierkram neben mich gelegt, Umschlag unten, Zeitung obendrauf. Meinen Kopfhörer eingestöpselt, Musik gehört und mich über die zwei gegenüber amüsiert: eine etwa 65-jährige Frau mit ihrem etwa 35-jährigen Sohn, beide mit der gleichen Sorte bunt bestickter Umhängetasche und den gleichen Turnschuhe.
Nach 6 Minuten war meine Fahrt vorbei. Ich stehe auf, suche meinen Schlüssel aus der Tasche und steige aus. Im Büro fällt mir ein, daß ich ja heute eine Zeitung dabei habe….hätte haben sollen….mir fällt ein, daß ich ohne etwas in der Hand aus dem Zug gestiegen bin. Mein Umschlag??? Kurze Panik…aber da ist nichts zu machen. Warum hab ich ihn nicht noch schnell in die Tasche getan? Ich weiß doch, wie ich bin. Immer nicht ganz da, mit den Gedanken woanders…ich hätte fast gegen den Tisch getreten vor Wut auf mich selber. Aber nützt ja nichts.
Und jetzt? Über Twitter kam von @sauerstoff gleich der Hinweis auf eine Hotline und ein Link zur DB. Aber der Zug gehört zur SBB, also der Schweizer Bahn. Deshalb müßte ich vermutlich dort nachfragen. Aber nur wegen meiner Post schicken die sicher nicht gleich jemanden los. Wenigstens fährt der Zug nur zwischen Konstanz und Engen. Ich hoffe daher einfach mal, daß mein Umschlag bis heute Abend von alleine seinen Weg bis Konstanz findet und ich ihn heute Abend dort bei der Fundstelle des Bahnhofs abholen kann. Wo das ist, weiß ich sogar 😉
Sonst muß ich mich wohl am Montag telefonisch durch das Rathaus Hannover fragen, wer mir denn Post geschickt hat…

Update:
Heute Mittag war ich am Bahnhof, in der Hoffnung, daß mein Umschlag seinen Weg nach Konstanz zurückgefunden hätte. Leider nein. Am Schalter der SBB sagte man mir, daß die Sachen erst einmal 6 Wochen an dem Bahnhof bleiben, wo sie abgegeben werden. Ich sah mich im Geiste schon alle Bahnhöfe abtelefonieren und bin erst mal zum Einkaufen gegangen.
Aber als ich nach Hause kam und den Briefkasten öffnete: mein Umschlag! 🙂 🙂
Jemand hatte drauf geschrieben: „wurde falsch zugestellt“ und ihn wieder eingeworfen. Danke!!

Irrfahrt

3. Oktober 2011

Am Wochenende war ich beim 4.Barcamp in Stuttgart. Übrigens wieder eine gelungene Veranstaltung, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Ich wollte eigentlich am Sonntag so um 18:00 oder 19:00 Uhr wieder nach Hause fahren. Aber dann habe ich mich (gerne) dazu überreden lassen, noch zu einem Abendessen in’s kleinundfein mitzukommen. Das ist in der Nähe vom Hauptbahnhof, also für mich perfekt. Ich wußte, daß ab Stuttgart der letzte Zug nach Konstanz um 22:25 Uhr geht. Eigentlich. Ich hatte nicht bedacht, daß am Sonntag ein anderer Fahrplan gilt. Erst später hab ich noch einmal nachgesehen und festgestellt, daß die letzte gescheite Verbindung schon um 19:55(!) Uhr geht, Fahrtzeit nur knapp 2 1/2 Stunden. Der letzte Zug dann schon um 21:12 Uhr, aber mit einer Fahrtzeit von 4 Stunden, weil die Verbindung über Ulm(!) geht. Irgendwie blöd, aber was sollte es. Ich wollte schließlich mein Essen genießen, außerdem hatte ich zwei sehr nette Übernachtungs-Angebote, war also für den Notfall abgesichert.
Ich wollte ich dann aber doch in jedem Fall nach Hause und am Montag einen kompletten freien Nichtstuer-Tag genießen. Komischerweise konnte ich dann kein Handyticket buchen und bin dann kurz vor 21:00 Uhr – leider ohne Dessert – zum Hauptbahnhof (den ich ausnahmsweise auf Anhieb gefunden habe), schnell ein Ticket am Automaten gelöst (ging auch auf Anhieb) und dann punktgenau auf Gleis 16 gesaust…..und der ICE nach Ulm hatte 20 Minuten Verspätung….. In dem Moment sah ich das Drama schon kommen. Ich wußte, daß ich in Ulm nur 6 Minuten Zeit habe und der IRE Richtung Konstanz vielleicht nicht wartet. Ich hab daher schwer mit mir gekämpft, ob ich wieder umdrehe. Aber dann siegte irgendwie der Trotz. Der ICE hatte dann am Ende noch etwas mehr Verspätung und der Anschlußzug in Ulm hat natürlich nicht gewartet. Aber schon im ICE hatte man mir gesagt, daß eine Stunde später noch ein Zug zumindest bis Friedrichshafen fährt und ich mir am Service Point in Ulm einen Taxigutschein von Friedrichshafen bis Konstanz holen kann.
Dort stand dann erwartungsgemäß eine etwas längere Schlange, aber die zwei Angestellten am Schalter hatten die Sache gut im Griff. Schon nach etwa 10 Minuten hatte ich zusammen mit einem anderen Fahrgast, der nur bis Bermatingen mußte, einen Taxigutschein. Und einen Erstattungsantrag über 50% des Fahrpreises haben wir auch gleich bekommen. Ich hatte dann nur etwas Bedenken, weil der nicht so übermäßig vertrauenerweckende andere Fahrgast den Gutschein an sich genommen hat und meinte, es würde ja reichen, wenn wir uns in Friedrichshafen am Taxistand treffen und dann verschwunden ist. Nun ja. In Ulm war wenigstens die Wartezeit recht kurzweilig. Jede Menge los und es gab viel zu sehen. Etwas verschüttelt hat es mich dann allerdings, als mein Zug Richtung Friedrichshafen dann verspätet abfuhr, weil noch auf Anschlußfahrgäste aus Stuttgart(!) gewartet wurde.
In Friedrichshafen habe ich dann meinen Taxi-Mitfahrer Gottseidank gleich getroffen. Aber der Taxifahrer hatte zusätzlich noch eine Gruppe von 4 Frauen mitgenommen und wir sind dann im dichten Nebel erst zu einer Adresse in Wirmetsweiler gefahren, dann in irgend eine Ecke von Bermatingen und zu drei Häusern in Mittelstenweiler (wußte bis dahin nicht, daß es diese Orte gibt). Also eine richtig schöne Dorftour. Und mir wurde es derweil immer schlechter, weil ich Autofahren meist einfach nicht so gut vertrage. Zwischendrin konnte ich mich dann wenigstens mal nach vorne neben den Fahrer setzen, dessen Red-Bull-Genuß während der Fahrt jetzt auch nicht gerade vertrauensfördernd war.
Er wollte dann – auch wegen des Nebels – nicht um den See fahren und die Autofähre Meersburg-Konstanz nehmen. Die fährt mitten in der Nacht nur noch alle Stunde und war – ratet – natürlich gerade weg, als wir endlich ankamen. Klar. Kurz vor dem Anleger ist wenigstens ein nettes Lokal, das noch offen hatte. Der Taxifahrer fragte mich, ob es mir was ausmachen würde, alleine zu warten und ohne ihn mit der Fähre rüber zu fahren. Er würde mir das Geld für die Fähre und das Taxi in Konstanz geben und noch was für ein Getränk. Das erschien mir irgendwie sinnvoll, also haben wir das so gemacht. Ich hab dann noch eine halbe Stunde zwischen lauter Dirndln und Lederhosen verbracht (die müssen vorher vom Oktoberfest Konstanz gekommen sein) und bin dann gegen 2:30 Uhr auf die Fähre. Wenigstens hat dann in Konstanz tatsächlich das von mir bestellte Taxi schon gewartet. Das fuhr dann zwar einige Umwege mit mir, weil die Hauptstraße gerade neu geteert wird. Aber darauf kam es dann auch nicht mehr an. Am Ende war ich dann so um 3:1o Uhr endlich zuhause.

So macht man aus einer Fahrt von eigentlich knapp 2 1/2 Stunden eine von fast 6 Stunden.

Visitenkarten

7. September 2011

Vorhin hab ich eine Schublade aufgezogen, an die ich selten gehe und einiges an Papierzeug gefunden, das da nicht reingehört. Offenbar beim Koffer auspacken – oder wohl eher beim wieder neu packen – schnell dort reingeschmissen: die Tagesprogramme der re:publica 2011, Stadtpläne von Berlin, Flyer und: Visitenkarten. Tja. Keinen Dunst mehr, von wem ich die bekommen habe. Auch die Firmennamen sagen mir nichts. Da ist es sehr hilfreich, daß wenigstens zwei ihren Twitternick auf der Karte haben und einer sogar ein (früher von mir belächeltes) Foto.

Neulich ging es mir schon mal so, deshalb habe ich angefangen, auf die Rückseite ein Stichwort zu schreiben. Ich kann mich auch dunkel entsinnen, daß es eine App für so etwas gibt, deren Sinn ich seinerzeit nicht entdecken konnte. Jetzt weiß ich es.

Wie handhabt Ihr das?