Bestellungen im Internet sind zunächst einmal sehr bequem – wenn da nicht die Sache mit der Paketannahme wäre…
Früher hat das bei mir immer die Rentnerin hier im Haus erledigt. Aber inzwischen ist sie derart schwerhörig, daß der Paketbote meist kein Glück hat. Eine Zeit lang wurden die Sachen in diversen Läden hier in der Gasse abgegeben. Aber dummerweise machen die erst auf, wenn ich schon im Büro bin und haben meist schon zu, wenn ich zurück komme. Da hatte ich so meine Probleme und mußte manchmal extra früher Feierabend machen. Eine Ablieferung beim Postamt in der Stadt war schon geschickter. Dort konnte ich auch mittags mal hin oder ansonsten bis zum Samstag warten. Allerdings auch nur bis 13:00 Uhr, weil das privatisierte Serviceunternehmen schon die Schotten dicht macht.
Da hilft die Packstation. Dachte ich. Hier in der Altstadt gibt es nämlich keine und die nächstgelegene wurde genau zwischen zwei Seehas-Haltestellen plaziert. Also nur geeignet, um im äußersten Notfall ein Päckchen abzuschicken, wenn die Paketbox am Postamt mal wieder voll ist.
Dann habe ich eine neue Packstation entdeckt, relativ nahe an meinem Arbeitsplatz. Die Idee! Bei meiner nächsten Amazon-Bestellung hatte ich zunächst Probleme mit der Einrichtung der Lieferadresse (weil das Programm immer auf die andere Packstation verbessert hat), aber nach einer Mail an den Kundenservice war das bald behoben. Bestellung aufgegeben und zwei Tage später die Mitteilung bekommen, daß mein Päckchen bei der Packstation angekommen ist. Noch am selben Tag abgeholt, alles prima. Zwei Stunden später die Mitteilung, daß das andere Paket an eine Filiale weitergeleitet wurde. Bitte? Und noch dazu an eine, die für mich völlig ab vom Schuß liegt? Kann ja wohl nicht wahr sein! Auf meinen kleinen Wutanfall per Twitter reagierte zwar sofort @DHLPaket, aber auch von dort gab es keine Alternative. Keine Möglichkeit, das Paket noch einmal liefern zu lassen.
Und deshalb darf ich morgen vormittag erst einmal in den Bus steigen und zwischen 9:00 und 12:00 Uhr irgendwo mein Paket abholen.
Packstation? Nein danke.
6. Januar 2012Ganz persönlich
30. Dezember 2011Das Jahr 2010 war das mit Abstand schlimmste Jahr meines Lebens. Aber es hat mir, wie zum Trost, doch ein paar schöne Momente beschert und vor allem: neue Freunde. Solche, die mich seelisch unterstützt haben und die ich bitter nötig hatte.
Das Jahr 2011 ging zunächst grad so weiter, mit einem besorgniserregenden Anruf schon um 6:00 Uhr am Neujahrsmorgen. Aber irgendwann im Frühjahr wurde es langsam wieder besser und das hält bis heute an. Auch wenn ich mit meiner besten Freundin brechen mußte, inzwischen reden wir zumindest wieder miteinander.
Für 2012 habe ich noch einige Aufgaben vor mir, von denen ich noch nicht recht weiß, wie ich sie angehen soll. Aber das klappt schon, ich bin da zuversichtlich.
Und das ist das, was mich oben gehalten hat: mein Optimismus. Die Überzeugung, daß am Ende doch irgendwie alles zumindest erträglich wird.
Mein Motto für 2012: niemals aufgeben und lebe so, als sei es der vorletzte Tag deines Lebens.
Twitter fly für’s iPhone – was fehlt
18. Dezember 2011Der Client von Twitter für das iPhone ist jetzt optisch völlig anders, vor allem klarer gestaltet und bietet einige neue Möglichkeiten. Das gefällt mir soweit, aber mir fehlen 4 Dinge:
- Bei einem fremden Profil läßt sich nicht mehr sehen, ob mir derjenige folgt. Nun gut, das ist nicht so schlimm
- Man kann keine Tweets AN eine Person mehr sehen. Fand ich immer ganz praktisch, wenn eine Frage gestellt wurde
- Es läßt sich nicht mehr direkt aus Twitter heraus ein Kontakt im Adreßbuch erstellen
- Und was mir am meisten fehlt: der obere Swipe von links nach rechts, um wieder zur Ausgangsposition zurück zu kommen
Update:
Um in die Timeline zurück zu kommen, ist der Swipe jetzt unten von links nach rechts.
Vielleicht finden sich die anderen Vermißten ja auch noch.
Update:
Um die Antworten zu sehen: einfach auf den Tweet tappen. Der Tweet wird angezeigt und darunter alle Antworten.
Ich glaub’s nicht
5. Dezember 2011Eine Freundin von mir ist seit Jahren starke Raucherin und ziemlich abhängig.
Das hat ihr Ärger mit ihrem neuen Chef eingebracht. Der akzeptiert nämlich nicht, daß meine Freundin mitten in einer Besprechung unentschuldigt verschwindet, weil sie zwischendurch eine rauchen muß. Verständlich.
Dann hat ihr jemand von der Elektrischen Zigarette erzählt. Die ist überall zugelassen ist, weil sie nur geruchlosen Dampf verströmt http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Zigarette. Meine Freundin hat sich sofort eine besorgt (natürlich *mit* Nikotin) und damit erst einmal ihr Besprechungsproblem gelöst. Allerdings brannte ihr nach kurzer Zeit immer ganz fürchterlich der Mund davon (warum auch immer), weshalb sie jetzt mit elektrischer und richtiger Zigarette abwechselt.
Am Samstag hat sie mir das Teil mal vorgeführt, wirklich absolut geruchlos. Dann hat sie mir erzählt, daß sie gerade gelesen hätte, daß in dem Liquid Stoffe enthalten sein sollen, die Krebs erregen. Das hätte ihr Angst gemacht.
HALLO???
Personalisierte Werbung
30. November 2011Anfangs hat mich die viele bunte Werbung im Netz gestört. Im Übermaß tut sie das auch heute noch, aber im allgemeinen gucke ich mehr oder weniger drüber hinweg und amüsiere mich höchstens mal. Vor allem, weil vieles so gar nicht für mich paßt.
So gesehen, ist personalisierte Werbung nicht unbedingt ein Fehler. Ich sehe mich nicht als Sklave der Angebote und kann ganz gut selber entscheiden. Ich sehe das Ganze mehr als ein Hinweis, so ähnlich wie einen Newsletter.
Einige Anbieter übertreiben allerdings. Neulich habe ich zum ersten mal etwas bei Zalando bestellt, nämlich Boots von Bearpaw. Was ist passiert? Auf jeder Seite, die ich danach über die Goole-Suche aufgerufen habe, erschienen diese Boots. Noch dazu als animierte Anzeige. Boah! Nervig und völlig sinnlos, weil: ich hab die Dinger ja schließlich schon.
Gestern habe ich mir bei Zalando bunte Hausschuhe angesehen. Und ratet… *seufz*
Werde jetzt mal Browserverlauf und Cookies löschen. Hoffe, das hilft auch.
Sehen und Lesen
28. November 2011Meine Schwester konnte wegen ihrer Krankheit viele Monate praktisch nichts sehen. Ich habe ihr einen MP3-Player gekauft und Hörbücher aufgespielt. Aber sie konnte ihn wegen ihrer übrigen Einschränkungen nicht bedienen. Ich habe ihr ihren alten Discman mitgebracht, das hat sie aber auch nicht hinbekommen. Mein Vater hat ihr einen DVD-Music-Player gekauft, damit ihr das Pflegepersonal mal ein Hörbuch einlegt. Aber auch das hat nicht geklappt. Keiner hat sich die Zeit genommen, sich mit dem Gerät zu beschäftigen.
Inzwischen sieht sie wieder etwas besser. Mit einem Auge zuhalten und großen Buchstaben geht es. Sie hat uns darum letzte Woche gebeten, ihr ein geeignetes Buch zu besorgen, Thema egal. Heute kam mir die Idee, daß sie vielleicht mit einem Kindle zurecht kommt und hab mal einen bestellt. Aber auch, wenn sie ihn bedienen kann, wird ihr vielleicht schwindelig davon.
Drückt die Daumen, daß das funktioniert. Sie schläft zwar immer noch viel, aber die Langeweile und das dauernde Grübeln müssen tödlich sein.
Entfolgen und Listen
27. November 2011Ich habe schon öfter erwähnt, daß ich bewußt nicht so vielen Leuten folge, weil ich im allgemeinen lieber den persönlicheren Kontakt habe. Damit meine ich Gespräche, Geplänkel oder einfach nur den täglichen Begebenheiten folgen.
Das wird schwer bei Leuten, die nur recht wenig twittern. Oder ganz schlimm: Quartals-Twitterer! Die gehen auch in meiner nicht so vollen Timeline glatt unter. Ab und zu sehe ich zwar nach, was sich da so tut, aber bei komplizierteren Nicknames bekomme ich die manchmal nicht mehr richtig zusammen. Deshalb mache ich eines: Entfolgen und in eine Liste packen. Dann bekomme ich viel eher mit, wenn sich wieder was tut.
Alles klar?
verfrorener oder vernünftiger?
21. November 2011Früher hatte ich im Herbst über dem T-Shirt einen Pulli oder ein Strickjäckchen an, die Jacke taillenkurz und an den Füßen Halbschuhe mit Socken.
Nach und nach habe ich festgestellt: mit längerer Jacke friert es sich nicht so. Und Kniestrümpfe sind besser als Socken. Und ein langärmeliges T-Shirt ist besser als ein kurzärmeliges.
Und wie laufe ich heute rum? Langärmeliges T-Shirt und Pulli UND Strickjäckchen, an den Füßen Stiefel und die „Jacke“ reicht inzwischen fast bis zum Knie.
Ich weiß nicht so recht. Friert frau mit zunehmendem Alter mehr oder bin ich bloß nicht mehr so leidensfähig?
Arbeitsbedingungen
10. November 2011Mein Arbeitgeber spart. An Personal. Im Hinblick auf die EDV-Unterstützung wurde gekürzt. Doch die EDV ist so schlecht, daß sie eigentlich mehr Personal bräuchte, statt weniger. Trotzdem wird noch mehr eingespart.
Ich sehe Kollegen mit Burn-out. Solche, die schon lange krank geschrieben sind und solche, die es es selber noch nicht wissen. Ich sehe immer mehr magersüchtige Kolleginnen, deren Anblick mich zusammenzucken läßt.
Selber bin ich noch außen vor. Weil ich meine Arbeit fachlich im Griff habe und zudem besonders gut organisiert bin. Und weil ich Abstand halten kann.
Aber das Klima ist häßlich.