Folgen

9. Februar 2010 von ichhebgleichab

Gestern wurde ich mit dem Thema konfrontiert, warum ich auf Twitter folge oder entfolge. Das scheint eine unendliche Geschichte zu sein, die jeden Teilnehmer mehr oder weniger stark beschäftigt und die schon des öfteren Thema diverser Blogs war. Ich möchte aber trotzdem einmal kurz meine Sicht der Dinge darstellen:
Das Folgeverhalten entwickelt sich und ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Am Anfang versucht jeder, sich irgendwie zurecht zu finden. Er folgt Zeitungsredaktionen, Städten, Web-Gurus und den ersten Personen. Danach vielleicht regional, nach der Bio, dem Geschlecht, dem Avatar… was auch immer.
Aber irgendwann zeigt es sich: folge ich nur den Spaßmachern? Nur den Intellektuellen? Nur denen, die ich kenne? Nur den Beliebten?
Kritisch scheint mir vor allem die letzte Gruppe zu sein, weil die sich oft selbst den meisten Streß macht. Denn da geht es vielmal nicht ums Folgen, sondern um´s Zurückfolgen. Ich habe es schon erlebt, daß sich jemand mehrmals entfolgt hat um sich vorne wieder anzustellen, nur um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich selber folge allerdings auch fast nur Leuten, die mir ebenfalls folgen. Und zwar deshalb, weil ich Twitter nicht in erster Linie als Einbahnstraße sehe. Wenn ich nur jemanden lesen will, kann ich auch einen Blog  abonnieren. Natürlich gibt es Ausnahmen und ich folge z.B. @Vergraemer oder @tochtervon, einfach weil mir die Aussprüche gefallen.
Aber wenn jemand aus seinem Leben erzählt, muß es mich auf irgendeine Art interessieren: vielleicht weil die Lebensumstände so ganz anders sind als meine oder weil jemand besonders humorvoll schreiben kann. Ansonsten brauche ich schon einen persönlichen Bezug. Das ist wie im RL: wenn meine beste Freundin von ihrer Bügelwäsche erzählt, interessiert mich das vielleicht noch. Ob sich dagegen die mir unbekannte Tochter einer Kollegin aus der Nebenabteilung jetzt die Haare blondiert, ist mir völlig egal.
Ich kann nicht sagen, wann sich bei mir ein derartiges Interesse an einem anderen Twitterer einstellt. Aber oftmals tut es das eben nicht. Dann lese ich nur noch um die Tweets herum und folge irgendwann nicht mehr. Da muß nichts Besonderes vorgefallen sein. Bei manchen ändert sich allerdings auch die Art der Tweets und ich folge deshalb nicht mehr.
Was ich von vorneherein nicht leiden kann: ständiges Gerede über Sex und vor allem die Verwendung von Begriffen wie f***  oder v***. Das ist schlicht ordinär und unter meinem sprachlichen Niveau. Ich mag auch keinen ständigen Seelenstriptease, das finde ich nur peinlich. Und ich mag nicht täglich detailliert über körperliche Befindlichkeiten lesen, das finde ich eklig.
Damit meine ich nicht, daß jemand mal mitteilt, wenn er mit Grippe im Bett liegt oder daß er sich gerade nicht gut fühlt, weil seine Beziehung zerbrochen ist. Ganz gewiß nicht. Aber auch hier ist es wie im RL: wer nur ständig von seinen Krankheiten erzählt, dem gehe ich aus dem Weg. Der Bekannten, die nun schon seit 6 Monaten nur von ihrer gescheiterten Beziehung erzählt, der höre ich irgendwann nicht mehr zu.
Und ich bin da auch nicht sentimental. Rücksicht auf  Menschen zu nehmen, die mir größtenteils nicht persönlich bekannt sind – das geht zu weit. Natürlich tut es mir leid, wenn sich jemand betroffen fühlt. Das kann ich sogar bis zu einem gewissen Grad verstehen. Auch ich habe es in einigen Fällen bedauert, daß ich entfolgt wurde. Und ich gebe es zu, ich war auch schon in ein, zwei Fällen betroffen deswegen. Aber man darf die Sache hier einfach nicht zu persönlich nehmen.

Im übrigen finde ich das Wort “entfolgt” nicht so gelungen. Das klingt fast so wie “entledigt”. Da sollten wir uns vielleicht etwas anderes überlegen.

Nur mal so

24. Januar 2010 von ichhebgleichab

Ich hab heute mal wieder jede Menge Quatsch gemacht, aber auch ernsthaftere Dinge, wie eine Garderobe anzudübeln. Dazu mußte ich mich erst aufraffen, aber mit zwischendurch Fotos machen und bei Twitter von meinen Erfolgen und/oder Mißerfolgen zu berichten, hat das ganze für mich zu einem kleinen Event gemacht. Die Auspackerei und anschließende Versorgerei, das Saubermachen und was sonst noch so derartige Aktionen unangenehm macht, fallen da nicht mehr so ins Gewicht.
Und wieder hat Twitter mir den Tag versüßt.

Inkonsequent

15. Januar 2010 von ichhebgleichab

Ich habe bei Twitter mal unter meinen vollständigen Namen und mit meinem Foto angefangen. Später habe ich anonymisiert, um mich freier bewegen zu können. Im Moment empfinde ich aber gerade das wieder als Korsett- muß ich krampfhaft die Anonymität wahren, weil ich vielleicht jemanden vor den Kopf stoßen könnte? Weil ich mich mit manchen Äußerungen angreifbar mache?
Ich überlege noch.

Und noch mehr

13. Januar 2010 von ichhebgleichab

Die Kurzform ist: ich habe mich jahrelang nicht mit den neueren Entwicklungen auf dem PC-Sektor beschäftigt. Gerade mal, daß ich Windows 3.11 gegen XP getauscht habe. Und Social Media? Da habe habe ich mir vor kurzem erst einmal erklären lassen, was man eigentlich darunter versteht. Dabei war ich schon mittendrin – bei Twitter nämlich. Und das habe ich in allen Facetten genutzt – und mich nebenbei sowohl auf neue Wege im technischen Bereich (Stichwort iPhone, Umstieg auf Mac), als auch im richtigen Leben (Stichwort Reisen und Kennenlernen) eingelassen. Seitdem bin ich mit ständig neuen Apps und mit weiteren und neuen Netzwerken beschäftigt. Zur Zeit könnte der Tag für mich locker 30 Stunden haben und es käme keine Langeweile auf. Zum Fernsehen und zum Bücherlesen habe ich schon lange keine Zeit mehr. Da frage ich mich schon: brauche ich da noch mehr? Nein, brauche ich nicht. Aber wenn es was Neues gibt, bin ich dabei – wenigstens mal gucken. Das kann fast in Streß ausarten, aber Spaß macht es trotzdem!

Der Tod

11. Januar 2010 von ichhebgleichab

Der Tod – aus seiner fast Unerträglichkeit heraus zieht die Religion einen Teil ihrer Macht. Ich dagegen sehe das ganz pragmatisch: Der Verstorbene merkt nichts mehr davon. Waren die Umstände seines Todes unschön, können die Überlebenden vielleicht Vorsorge treffen, daß so etwas nicht wieder passiert.
Aber sonst? Der Tod ist Teil des Lebens. Das ist nun einmal so.
Tragisch ist nur der Verlust, den die Hinterbliebenen erleiden. Nüchtern betrachtet, nach meine Ansicht nur ein evolutionärer Reflex. Das macht es für die Betroffenen aber nicht leichter. Scheiß-Spiel.

Verlorene Tasche – Ursache und Folgen

10. Januar 2010 von ichhebgleichab

Wie es passieren konnte, daß ich ausgerechnet meine Handtasche im Zug hab liegen lassen? Tja, wie meistens bei solchen Geschichten kam da einiges zusammen:
Ich hatte Silvester in Frankfurt gefeiert und war ungeplant noch etwas länger geblieben. Auch meine Rückfahrt am 6. Januar habe ich von der Uhrzeit her später als vorgesehen angetreten. Dann hatte der ICE auch noch deutlich Verspätung und der ganze Fahrplan war durcheinander. Ich hatte keine Reservierung und mich über einen schnell gefundenen Sitzplatz gefreut, ausnahmsweise mal an einem Tisch. Da ich nicht recht wußte wohin mit der Handtasche, die ich normalerweise vor meine Füße stelle, habe ich sie unter den Sitz getan. Weil der Zug ziemlich voll war, mußte ich dann mein Gepäck etwas verteilen. Sonst habe ich nur eine einzige Reisetasche dabei, wegen der zusätzlichen Kleidung für die Silvesterparty, die zudem nicht verknicken sollte, aber ausnahmsweise noch eine zweite Tasche.
Wegen der Verspätung hatte der Lokführer ordentlich Gas gegeben und die Ankunftszeit am Umsteigebahnhof Offenburg war auf einmal doch früher, als von mir gedacht. Also schnell mein Zeug zusammengesucht: Schal, Jacke, daran denken, daß ich diesmal zwei Reisetaschen habe. Was mache ich jetzt mit dem neuen Bügelkopfhörer für´s iPhone, den ich während der Fahrt erstmals ausprobiert habe? Lasse ich den auf oder trage ich den um den Hals über dem Schal? “Steigen Sie hier auch aus oder kann ich vorbeigehen?” Habe ich jetzt beide Reisetaschen? Laut Durchsage wartet der Anschlußzug nach Konstanz auf uns. Stimmt das? Soll ich lieber rennen? Welches Gleis war das noch?…
Anschlußzug erreicht, Sitzplatz ergattert, Kopfhörer auf, die Weiterfahrt kann losgehen. Etwa eine halbe Stunde später, die Nase läuft, ich brauche ein Taschentuch. Ähm, Handtasche? Hab ich doch immer dabei. Im Gegensatz zu meiner schusseligen Schwester habe ich meine Handtasche lebtags noch nie verloren oder vergessen. Muß irgendwo sein…. Der Zug ist voll mit jungen französischen Soldaten, die mich alle angrinsen. Noch bin ich überzeugt, daß einer der der Jungs sie versteckt hat. Aber nein, keiner rückt sie raus. Dann dämmert es mir: ich hatte sie nicht dabei, ich hatte nur zwei Taschen mitgenommen. Und jetzt??? Panik macht sich bei mir breit: was soll ich ohne meine Handtasche anfangen?? Bargeld – okay, Ausweis läßt sich wieder beschaffen. Aber was ist  mit der EC-Karte und der Kreditkarte? Die brauche ich laufend. Und was, wenn jemand damit Mißbrauch treibt? Durchatmen – was jetzt? Mein netter Sitznachbar gab mir den Rat, den Schaffner zu suchen. Schien mir eine gute Idee, also bin ich sofort losmarschiert. Hab ihn auch schnell gefunden. Der sah das ganze aber ziemlich gelassen – jaaah, wenn er wieder vorne ist, kann er ja mal im anderen Zug anrufen…. Irgendwie nicht so vertrauenerweckend. Dann kam der Teil, den Ihr alle kennt: ich nutzte meine Nabelschnur zur Welt und setzte immer noch leicht panisch einen Hilfetweet ab. Und der wurde wunderbar weitergegeben: 

Das fand ich einfach toll und einzigartig und es hat mich etwas beruhigt. Der einzige Nachteil: bei der Flut der Retweets hatte ich Mühe, direkte Nachrichten an mich herauszufiltern. Ich hab wirkliche gute Tipps und Telefonnummern von anderen Twitterern bekommen. Dummerweise war ich natürlich außerdem zu der Zeit auf einem Abschnitt durch den Schwarzwald unterwegs, auf dem es die meiste Zeit kein Netz gibt. Zwischendurch kam wenigstens mal wieder der Schaffner vorbei und erklärte mir, daß man den anderen Zug nicht habe erreichen können, da kein Netz da sei – ah ja. Aber der Kollege würde es per Funk versuchen. Vielleicht könnten die Kollegen im ICE ja die Handtasche suchen. Das hat mich jetzt wieder beruhigt. Überhaupt: bisher hatte ich immer Glück. Etwas wirklich Schlimmes ist mir noch nie passiert, bisher ist am Ende immer alles gut gegangen.
Außerdem habe ich einige wirklich liebe Tweets auch bisher unbekannter Follower bekommen. Ein für mich etwas merkwürdiger Nebenffekt der ganzen Aktion war nämlich, daß ich einen erheblichen Follower-Zulauf hatte. Warum auch immer…
Und just, als ich mich gerade wieder auf die Suche nach dem Schaffner machen wollte, um nachzufragen, meldete sich auf dem iPhone eine nette Zugbegleiterin aus dem ICE nach Basel, daß sie meine Handtasche habe. Ich hab gejubelt und könnte die Frau heute noch knutschen! Sie bekundete mir ihr Mitgefühl und sagte mir, daß sie die Tasche in Basel am Badischen Bahnhof am Servicepunkt hinterlegen würden. Ich solle doch dort anrufen. Klar, danke, mach ich. Hauptsache das Ding ist in Sicherheit. Puuuuuh! Mal wieder Glück gehabt.
Dann fing ich allerdings wieder an zu überlegen: woher hatte sie jetzt die Nummer? Die Nummer vom iPhone hatte ich nach meiner Erinnerung nicht aufgeschrieben. Sie hatte was von Visitenkarte gesagt. Dann die Erleuchtung: kurz vor meiner Abreise hatte ich noch ein bißchen aufgeräumt, damit die Katzen-Sitterin nicht der Schlag trifft und mir fiel mein altes Prepaid-Handy in die Finger. Dabei kam mir die Idee, daß ich ja vielleicht für die letzten Vergessenen eine Rufumleitung einrichten könnte – yes, das war es. Die alte Nummer stand auf der Visitenkarte. Deshalb konnte sie mich erreichen und mir gleich Bescheid geben. Und kurze Zeit später hat mich auf dem gleichen Weg das Personal des Badischen Bahnhof in Basel erreicht, um  mir zu sagen, daß sie meine Tasche hätten.
Und jetzt mal nebenbei: man sagt mir ein Chaos-Gen nach, mir passieren sicherlich auch einige Mißgeschicke, weil ich ab und zu mit den Gedanken woanders bin oder ich etwas zu leicht nehme. Aber am Ende geht immer alles gut aus. Zum Beispiel, weil jemand meine Tasche findet und abgibt. Weil ich im letzten Moment noch eine Rufumleitung eingerichtet habe und deshalb gleich benachrichtigt werden konnte. Das sind die Dinge, die ich sehe. In meinem Gedächtnis bleibt nicht hängen, daß ich die Tasche vergessen habe, sondern daß ich sie wiederbekommen habe. Deshalb betrachte ich mich nicht als Pechvogel, sondern als Glückskind.
Und das Glück ging weiter: mein Hausschlüssel war in einer der Reisetaschen, also konnte ich ohne Probleme in meine Wohnung. Ich konnte dank Bahncard und erteilter Einzugsermächtigung gleich eine Fahrkarte nach Basel buchen und ausdrucken. Und der Badische Bahnhof in Basel ist zolltechnisch deutsches Staatsgebiet, also brauchte ich auch keinen Personalausweis für die Fahrt dorthin. Am Tag drauf hatte ich auch noch Urlaub, alles perfekt. Und darum bin ich am nächsten Tag nach Basel gefahren und habe meine Handtasche abgeholt.
Tja, und danach bin ich in die Stadt und hatte einen wunderbaren Nachmittag, den einige von Euch sicher auf Twitter verfolgt haben. Das hätte ich sonst auch nicht gehabt. Und auch das bleibt mir positiv in Erinnerung.

Followergeschichte, Kapitel 18

10. Januar 2010 von ichhebgleichab

Aufgemuntert durch eine @frischebriese machte ich mich auf den Weg nach Köln zu @Moehn, dem Quacksalber ohne Uhr. Eigentlich wollte ich mich ja von @pjakobs fliegen lassen, hatte mich dann  aber doch wieder für das Bahnfahren entschieden. Einer der Mitreisenden war wohl Biologe, der las nämlich ein Buch über @Quastenflosser, die ich noch aus Schulzeiten kenne. Im Rheinland machte ich noch einen kurzen Zwischenstopp, um @bene_roe zu fragen, ob er denn nun tatsächlich der Pinguin ist, der den Eisbären weckt. Außerdem muß der junge Mann eindeutig etwas gesprächiger werden. Wer sich wie Bolle über 2.010 Tweets freut, schafft ja die 10.000 frühestens bis zur Rente. An der Zahl muß @110576 allerdings auch noch etwas arbeiten. Eindeutig getoppt werden die beiden fast nur noch von @playboysof mit 0 Tweets.
Von Köln aus nicht gerade der kürzeste Weg, aber für ein Schnäppchen machte ich mich auf nach Hamburg zu @weinoutletde. Vielleicht kauft dort auch @gloriosa79 ein, die mir neulich ernsthaft geraten hat, eine Bierflasche mit den Zähnen aufzumachen.
Völlig ungeschickt, aber wieder typisch für mich, daß ich dann ein Treffen mit @JDakaHunter ausgemacht hatte – in Österreich. David hat mit seinen Beiträgen
zur Tweschichte Fantasie bewiesen und ist jetzt gerade dabei, sich eine neue Stadt und einen neuen Job zu suchen. Ich bin gespannt, wie es bei ihm weitergeht. Vielleicht besucht er ja die @eminiacademy, wobei ich keinen Ahnung habe, was die eigentlich anbieten.  Auf dem Weg zu ihm kam ich bei @PharmaProducts vorbei. Da sollte ich @Philleicht was kaufen, damit ich nicht mehr so @schuechtern bin? Ach nein, das brauche ich wohl eher nicht, ebensowenig wie @seeking4k.
Auf dem Rückweg nach Hause las ich noch ein paar Tipps von @PimpYourMac und stellte danach enttäuscht fest, daß es keine Fortsetzung von @hundkatermaus mehr gibt. Aber wenigstens war ich rechtzeitig zurück zum @bierumvier.

Das Aufhören – oder auch nicht?

1. Januar 2010 von ichhebgleichab

Es begegnen mir immer mal wieder Follower, die sich darüber äußern, daß Twitter zuviel ihrer Zeit beansprucht, daß sie vielleicht süchtig sind etc. Bis zu einem gewissen Grad ist das legitim und völlig in Ordnung.
Nun erlebe ich aber schon zum zweiten mal, daß jemand wiederholt in bewegenden Worten ankündigt, aufhören zu wollen und mächtig auf die Tränendrüse drückt. Sich förmlich darin badet, daß er oder sie gebeten wird, doch nicht aufzuhören – und dann natürlich weitermacht. Dass lasse ich mir eventuell einmal gefallen. Aber wiederholt? Sorry Leute, das geht mir auf die Nerven. Und zwar gewaltig.

Essen an Feiertagen

25. Dezember 2009 von ichhebgleichab

Heute läuft bei mir die Timeline über mit Tweets von mehr als vollgefutterten Leuten. Seit ich denken kann, höre ich diese Klagen überall. Zuviel, zu fett, ich kann nicht mehr, ich brauche dringend einen Schnaps…
Ich verstehe das mal wieder nicht. Klar esse ich auch mal etwas mehr, wenn es mir gut schmeckt. Aber bis mir schlecht ist oder ich einen Klumpen im Magen habe? Und das noch dazu mit schöner Regelmäßigkeit? Und sehenden Auges?
Unter Genuß und Freude am Essen verstehe ich etwas anderes.

Followergeschichte, Kapitel 17

25. Dezember 2009 von ichhebgleichab

Nachdem Heiligabend vorüber ist, werde ich am 1. Weihnachtsfeiertag wieder ein bißchen auf Reisen gehen. Bei @tinacherado könnte ich aber nur raten wo das ist und es wäre vermutlich auch zu weit. Der @firestartaify ist wohl näher, mir aber zu ungesprächig. Also auf nach Düsseldorf um mal zu sehen, was @koenigm eigentlich macht und dann  nach Stuttgart zu @tissabella, die wohl auch mal ganz gerne unterwegs ist. Danach wollte ich eigentlich zu @franz_josef. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Gute inzwischen fertig ist mit dem Umbauen, Renovieren und Umziehen. Und bevor ich da vielleicht noch eingespannt werde, nehme ich mir doch lieber etwas anderes vor. Daher hab ich lieber mit dem wuffigen @bosse08 einen Weihnachts-Spaziergang zu @samosir gemacht, der dann aber leider nicht zuhause war. Eine Tour zum @Vergraemer hab ich lieber verworfen. Der gute Bosse von Hazeltree hätte die Tauben dort sonst bestimmt verjagt; wo die doch vergrämt werden sollen. Und die Läuferin @morgainemacbay zu besuchen, kam mir auch nicht so geschickt vor, nicht daß der Hund Jogger jagt. Unsicher war ich mir auch bei @vorwerkerin wegen eventueller Staubsaugergeräusche. Da kann ein Hund schon mal nervös werden. Und nach Frankfurt zu @GHculture war es uns zweien dann einfach zu weit zu laufen. Also hab ich ihn wieder daheim abgeliefert und mich unterwegs mit der Idee von @frei_durch_Geld beschäftigt. Mit Geld könnte ich mir jede Menge @LustCosmetics kaufen und eine Dauerkarte bei @iaaforg. Aber irgendwie ist das am Ende doch alles @inakzeptabel. Ich bin lieber frei wie eine @Windbraut. Und als @deppimweb, der ich manchmal bin, wäre das Geld sowieso schnell wieder dahin.
Beim nächsten mal folge ich dann vielleicht den Reisetipps von @Hettling und besuche Hamburg und @nils_die_maus . Mir dem Herrn kann man bestimmt gut unterwegs sein und die Gegend unsicher machen. Aber bevor ich jetzt zu sehr fantasiere, schließe ich die @Zwitscherkiste.